310
dadurch lächerlich machten. Allein wo hätte das Sophoklesthun können? Zn seinen eigenen Tragödien? So hätte er sichselbst den größten Schaden gethan. Und das Wort x«7-«v-x?vkz.Mit diesem hat sich Xslanoer sehr gcirrct. Er giebt es durchgpp-ii-atus. Gut; aber was für ein aiio-n-stus? Ans einerVerbesserung, die er in dem Texte macht, erhellet deutlich, daßer die x«?«ci-x-v»p- der Rhetorick, die Ausschmückung der Rededurch Figuren und Tropen, verstanden hat. Anstattxpov «Ti?ov x-xT-oKi-x^i^i,', licsct cr nehmlich ?c> n^xvo,,;und übersetzt es durch a^^.irat»m nimis llenlum, anstatt es durchnimis amsrum zu übersetzen. Denn freylich konnte ihm eineherbe, bittere Ausschmückung in diesem Verstände, nicht denbesten Sinn zu machen scheinen; wohl aber eine allzugcdrun-gene, überhäufte Ausschmückung. Allein wenn dieses die rich-tige Bedeutung des Wortes x «?«crxxv^ wäre, würde nicht als-denn diese zu überhäufte, zu gekünstelte Ausschmückung (?o 7lv-xvou x«t xocT-o-T-kXi'ov Xlll7-«ci-xx^c.',) nut dem, was plu-rarcb die Schwulst des Acscb)?lus l>ou ^tv-^^o^ »^xc>>') nennet,ziemlich auf eines hinauslauffcn? Denn was macht einen Dich-ter anders schwülstig, als die allzuhäuffjgc, allzugcsuchtc Anwen-dung der kühnsten Tropen? Und doch will Plutarch ausdrück-lich beides unterschieden wissen: 6l«ir-?r«tx!t>? o^xov — -l?« —'Z'pcT'oi-.
Warum halte ich mich auf? Kurz; es ist hier nicht diexaT-llo-xxv^ der Rhetorik, sondern die xo^o-o-xx^ der Schau-spielkunst, die theatralische Auszicrung zu verstehen. Zx-i^,
Xll-7-uo-xxvrz, o-xe^oiro»«, crxx^oTrot^i^cüT-«, diese Wörter bcgrcif-
fcn alles, was zur Vorstellung eines dramatische» Stücks erfor-dert wird; Auszicrungcn der Bühne, Kleider, Larven, Maschi-nen. Nun ist es von dem Aescliylus bekannt (ev>-), vxxuc>-notl««,- ^«7-0, xlxo-o-^1^^^^ ?ot? 1-U1V ^P!^>UIV Ltckko-tT'. Er war,wie Hora; sagt:
— — j>vi'Io»a<; pnllue^iio rej>ertor Iionett»«:,
— — A inodivis intlrnvit puljiita tiznistloeuit — — — uili — collun'no.
(eee) ?IiUol>riU»5 >Is vi>» ^poNviiii r>snei Ud> VI. 0»?. «.