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ScphokleS.
mal vor; und zwar kömmt er zu eben der Zeit wieder vor, inwelche des Limons Eroberung der Znscl Scyros fällt. Miteinem Worte: der Archon des so oft gedachten vierten Jahresder sieben und siebzigsten Olympias, wird von den altenSchriftstellern eben so oft, wo nicht noch öftrer, Aphepsion,als Phädon gcncnnct. phadon nennen ihn Diodorus Siculus ,Dion/sius -Halicarnasscns, und der Ungenannte in seinem Ver-zeichnisse der Olympiaden. Aphepsion hingegen nennen ihn dieArundelsclicn Marmor (->), Apollodorue, und der diesen an-führt, Diogenes A.acrtins. Der letztere kömmt auf das Ge-burtsjahr des Sob'ratcs, und sagt(>>): e^sw^^ 6e
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Dieses Zeugniß ist so ausdrücklich, und wird, da es von einemso wichtigen Denkmale, als die ArunOclschen Marmor sind,den Namen des Archons betreffend, bekräftiget wird, so wichtig,daß ich es niemanden verargen würde, wenn er lieber den Dio-Vorns, den Dionysius und den Ungenannten nach dem K.aer-,lius, als diesen nach jenen verbessern wollte. Zum guten Glückeaber hat man weder das eine noch das andere eben nöthig,indem der Fall möglich ist, daß beide Theile Recht haben kön-nen. Man darf nehmlich mit dem Jacobus Palmenus (°)nur annehmen, daß einer von ihnen, Phödon oder Aphepsion,während seiner Regierung gestorben ist, und der andere bis zumAbläufst des Jahres, an des Verstorbenen Stelle gewähletworden. Was kann natürlicher seyn als diese Muthmassung?Was kann der angefochtenen Stelle des Plutarchs besser zu stat-ten kommen, als sie? Kurz; Plutarck hat ohne Fehler den Ar.chon des vierten Jahres der sieben und siebzigsten Olympias,in dem Leben des Thcscus, Phödon; und in dem Leben des
(») Oder, welches cincrlev ist, Apsepyion; in der 72 Linie, so wie sieJacobus palmcrius in seinen LvereiisNoniku», abdrucken lassen.
(>i) I.ili. II. ssA. 4t. 15>m. NIKNSA, v. j«7.
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