„Stab erfunden habe. Desgleichen sagt Istrus, daß er die weissen„Stiefeln erdacht habe, welche sowohl die Schauspieler, als die Per-„soncn des Lhors tragen."
WaS hier durch krummen Stab übersetzt ist, heißt im Griechi-schen «a,u.»^,Xiz /Zax^tzl«. — Xc-,u,5^>/>z, sagt Stephanus, heisst auchder krumme Stab, dessen sich die Jager bedienen. ist einer-
lei mit /Zax^->,>, daeulus, loinio. Das letztere kommt sehr oftin des Euripides Phönizierinnen vor, wo der blinde Oedipusviel von seinem Stäbe spricht; als, v. 17ll). 11:
IloZ-i, ^'klzcltov 7lA^u.t;!Z»l>lrl>« 5l>oo'H>kiz' u r^xiov.
Auch ^«x^-v^« kommt dort v. 1Z34. 3Z. vor, welches das Stutzenauf dem Stäbe bedeutet:
l'l /I,' itoltzi^t^k /Zax^lZ6v/>.a^ ^I>>^>.0^>
Julius pollur, B. IV. Kap. 18, ^oxtz^uv o-xk^?, sagtvon der Kleidung alter, bejahrter Personen: ^o^u-/ s- <potz^«'
/Zax^tzt«. So ist die Stelle in der neuen Ausgabe des Hemsterhuisabgedruckt; und die lateinische Ucbcrsetzung dabei ist: 8ei»im auleininäumenluin vettis est rolvrla, puivurea, vol r>ixra glisni-i. ?ui'-^>ure.'» veltis junioiinn iiilliimeiitum eil. — S>o»^xl? wird durchvottis j>Iiot!ii!cei coloiis erklärt. Diese phönijischc Farbe aber wirdvon dem Purpur bei den Alten allezeit auf das deutlichste unterschie-den. Ich tadle also zuerst an dieser llcbersctzung, daß sie beides durchziui-uiirous gegeben. Die Laccdämonicr trugen ^<-^xlö-e im Kriege,damit das Blut nicht so zu sehen seyn sollte. Die phönijischc Farbewar also ohne Zweifel dunkclroth. — Vielleicht zwar, wie mir cS jetztwahrscheinlicher wird, ist es umgekehrt. Demi plinius sagt (L. IX.c. 38.) daß die Purpurfarbe uizi-Ieims !>^>ectu sey; und Gcllius(I>. II. e. W.) giebt der phönijifchcn Farbe exuverniiliain tuloniko-i'vmlzuo i-ulioi'i8. — Was heißt aber veltis ^eto?'/»? WaS kannxa^v^ seyn, wenn es von einem Kleide gesagt wird? — Kurz,««,,,,5^^ gehört zu Und polluv selbst verbindet beides an
einem andern Orte, (1^. X. H. 173.) wo er sagt, daß ^«xi^i«, -e-tz.<7l; so viel sey, als