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6 (1839)
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355
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Leben des Sophokles .

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lich ihren Vater erkennt! Eine von ihrem Vater entehrte Tochter!Und ans Rache entehrt! Geschändet, einen Mörder zu gebären!Welche Situationen! welche Scenen!

(8-)

Dm preis hat er öfters davon getragen.) Suidaa sagt, vierund zwanzigmal; Z>iodorus Sit'ulus hingegen, achtzchnmal; undder ungcuauntc Biograph:Den Preis hat er zwanzigmal davongetragen, wie Rarystius sagt. Sehr oft hat er den zweiten Preis,niemals aber den dritten, erhalten."

(X.)

Der Vorzug, welchen Sokrates dem Curipides ertheilte, istder tragischen tLhre des erster» weniger nachtheilig, als er esbei dem ersten Anblicke zu sc)-n scheint.) Die Stelle ist beimplato cke kopulil. 1^. VIII. p. 568, eck. --Daß aller-dings plato den Vers:

deswegen dem «Luripidcs beigelegt habe, weil er glaubte, alle schöneSprüchclchen müßten in den Werken dieses Dichters flehen, werde ichunten (in XX.) wahrscheinlich genug zeigen.

Die Stelle von der Einheit Gottes steht nicht allein beim Euse-bius, sondern auch beim Clemens Alerandrinus °; aber etwasverändert:

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Auch Justinus Martyr führt diese Verse, S. 19, gleichfalls miteinigen Veränderungen an. Clemens sagt darüber: o^->^ /^v

^ö-iz 5ah«x-xlPÜ^»^v,u,!»'l-i? i-t^ -riz? r7x-^v^? r^v «>^^ri«v ^ol? ^k«-r«l? ^atzt^cr^^ce^kv.

° ^.c>z>. 1>tzor^-^r. p. m. 26.

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