Druckschrift 
6 (1839)
Entstehung
Seite
466
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L.iokocn.

deren letztem ihn der Mahler erwarten muß, um uns entstan-den zu zeigen, was wir bey dem Dichter entstehen sehn. Z. E.Will Homer uns den Wagen der Zuno sehen lassen, so mußihn Hebe vor unsern Augen Stück vor Stück zusammen setzen.Wir sehen die Räder, die Achsen, den Sitz, die Deichsel undRiemen und Stränge, nicht sowohl wie es beysammen ist, alswie es unter den Händen der Hebe zusammen kömmt. Auf dieRäder allein verwendet der Dichter mehr als einen Zug, undweiset uns die ehernen acht Speiche», die goldenen Felgen, dieSchienen von Erzl, die silberne Nabe, alles insbesondere. Mansollte sagen: da der Räder mehr als eines war, so mußtein der Beschreibung eben so viel Zeit mehr auf sie gehen,als ihre besondere Anlegung deren in der Natur selbst mehrerforderte. «

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Will uns Homer zeigen, wie Agamcmnon bekleidet gewesen, somuß sich der König vor unsern Augen seine völlige KleidungStück vor Stück umthu»; das weiche Unterkleid, den grossenMantel, die schönen Halbsticfcln, den Degen; und so ist erfertig, und ergreift das Scepter. Wir sehen die Kleider, in-dem der Dichter die Handlung des Bcklcidcns mahlet; ein an-derer würde die Kleider bis auf die geringste Franze gemähterhaben, und von der Handlung hätten wir nichts zu sehenbekommen."

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