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Ueber die Grenze» der Mahlerey und Poesie, 469
macht ihn bequem, den Richter» des Volkes zum Zeichen ihrergöttlichen Würde zu dienen.--
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Dem Homer war nicht sowohl daran gelegen, zwey Stäbe vonverschiedener Materie und Figur zu schildern, als uns von derVerschiedenheit der Macht, deren Zeichen diese Stäbe waren,ein sinnliches Bild zu machen. Jener, ein Werk des Vulkans;dieser, von einer unbekannten Hand aus den Bergen geschnitten:jener der alte Besitz eines edcln Hauses; dieser bestimmt, dieerste die beste Faust zu füllen: jener, von einem Monarchenüber viele Inseln und über ganz Argos erstrecket; dieser, voneinem aus dem Mittel der Griechen gcführct, dem man nebstandern die Bewahrung der Gesetze anvertrauet hatte. Dieseswar wirklich der Abstand, in welchem sich Agamcmnon undAchill von einander befanden; ein Abstand, den Achill selbst,bey allem seinen blinden Zorne, cinzugcstehcn, nicht um-hin konnte./
Doch nicht bloß da, wo Homer mit seinen Beschreibungendergleichen weitere Absichten verbindet, sonder» auch da, wo esihm um das blosse Bild zu thun ist, wird er dieses Bild in eine Artvon Geschichte des Gegenstandes verstreue», um die Theile desselben,die wir in der Natur neben einander sehen, in seine»: Gemähldeeben so natürlich auf einaiider folge», und mit dem Flusse der Redegleichsam Schritt halten zu lassen. Z. E. Er will uns de» Bogendes Pandarus mahlen; einen Bogen von Horn, von der undder Länge, wohl volirct, und an beyden Spitzen mit Gold-blech beschlagen. Was thut er? Zählt er uns alle diese Ei-genschaften so trocken eine nach der andern vor? Mit nich-te» z das würde einen solchen Bogen angebe», vorschreibe», abernicht mahle» hcisscn. Er fängt mit der Zagd des Stcinbockcs
c) Mittl. /V. 234-Z3S,