Druckschrift 
6 (1839)
Entstehung
Seite
470
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17«)

Laokooii,

an, ans dessen Hörnern der Bogen gemacht worden; Pandarus hatte ihm in den Felsen aufgepaßt, und ihn erlegt, die Hörnerwaren von ausscrordcntlicher Grösse, deswegen bestimmte er siezu einem Bogen; sie kommen in die Arbeit, der Künstler ver-bindet sie, polirct sie, bcschlägt sie. Und so, wie gesagt, sehenwir bey dem Dichter entstehen, was wir bey dem Mahler nichtanders als entstanden sehen können. <i

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Zch wurde nicht fertig werden, wenn ich alle Exempel dieserArt ausschreiben wollte. Sie werden jedem, der seinen Homer inne hat, in Menge bcyfallcn.

XVII.

Aber, wird man einwenden, die Zeichen der Poesie sindnicht bloß auf einander folgend, sie sind auch willkuhrlich; undals willkührlichc Zeichen sind sie allerdings fähig, Körper, so wiesie im Raume cristircn, auszudrücken. Zn dem Homer selbstfanden sich hiervon Exempel, an dessen Schild des Achilles mansich nur erinnern dürfe, um das entscheidendste Beyspiel zu ha-ben, wie wcitläuftig und doch poclisch, man ein einzelnes Dingnach seinen Theilen neben einander schildern könne.

Zch will auf diesen doppelten Einwurf antworten. Zch nenneihn doppelt, weil ein richtiger Schluß auch ohne Exempel gel-ten muß, nnd Gegentheils das Exempel des Homers bey mirvon Wichtigkeit ist, auch wenn ich es noch durch keinen Schlußzu rechtfertigen weis.

Es ist wahr; da die Zeichen der Rede willkuhrlich sind, soist es gar wohl möglich, daß man durch sie die Theile einesKörpers eben so wohl auf einander folgen lassen kann, als sie

</) Niiul. 4> v, tos- in.