Il.ive no <IeliAllt to nal» a^vn^ tlio timo;
I^uless to ti>^ in^ slia^lo^v in t!«z tun,
^nd ilescant on miue o>vn ilotormil^.
^»il llioresoio, I'iucv I cannot niovo a I^over,
^'o outoi I.iin tliolo ka!r ^vell-snolcen tla^s,
I sin lleleriinno^. to in'ove a Villain!so hörc ich cincn Teufel, und sehe einen Teufel; in einer Ge-stalt, die der Teufel allein haben sollte.
XXIV.
So nutzt der Dichter die Häßlichkeit der Formen: welchenGebrauch ist dem Mahler davon zu machen vergönnet?
Die Mahlerey, als nachahmende Fertigkeit, kann die Häß-lichkeit ausdrücken: die Mahlerey, als schöne Kunst, will sienicht ausdrücken. Als jener, gehören ihr alle sichtbare Gegen-stände zu: als diese, schließt sie sich nur auf diejenigen sichtba-ren Gegenstände ein, welche angenehme Empfindungen erwecken.
Aber gefallen nicht auch die unangenehmen Empfindungenin der Nachahmung? Nicht alle. Ein scharfsinniger Kunst-richtcr« hat dieses bereits von dem Eckel bemerkt. „Die Ver-kettungen der Furcht, sagt er, „der Traurigkeit, des Schreckens,„des Mitleids u. s. w. können nur Unlust erregen, in so weit„wir das Uebel für wirklich halten. Diese können also durch„die Erinnerung, daß es ein künstlicher Betrug sey, in ange-nehme Empfindungen aufgelöset werden. Die widrige Empfin-dung des Eckcls aber erfolgt, vermöge des Gesetzes der Ein-bildungskraft auf die blosse Vorstellung in der Seele, der Ge-genstand mag für wirklich gehalten werden, oder nicht. Was„hilfts dem beleidigten Gemüthe also, wenn sich die Kunst der„Nachahmung noch so sehr verräth? Zhre Unlust entsprang nicht„aus der Voraussetzung, daß das Uebel wirklich sey, sondern„ aus der blossen Vorstellung desselben, und diese ist wirklich da.„Die Empfindungen des Eckcls sind also allezeit Natur, nie-„mals Nachahmung."
Eben dieses gilt von der Häßlichkeit der Formen. Diese
a) Briefe die »eiicslc Litteratur betreffend, Th. V. S. 102.