llcbcr die Ereiijcu dcr Mahlcrcy und Pocsic.
Zcitvcrwandtc, dicsc klugc Vcschcidcnhcit gehabt hätten; li»d daer dicsc nur allein nennet, so giebt er stillschweigend, aber deut-lich genug, zu verstehen, daß ihre Nachfolger, besonders in denspätern Zeiten, mehr Zuversicht aus sich selber gcäusscrt.
Dieses aber angenommen, wie man es annehmen muß, sokann die entdeckte Aufschrift von dem einen der drey Künstlerdcs Laokoons , ihre völlige Nichtigkeit habe», und es kann dem-ohngcachtct wahr scyn, daß, wie Plinius sagt, nur etwa dreyWerke vorhanden gewesen, in deren Aufschriften sich ihre Ur-heber dcr vollendeten Zeit bedienet; ncmlich unter den älternWerke», aus dc» Zcitcn des ApcllcS, des Polyklcts, dcs Ni-cias, des Lysippus. Aber das kann sodann seine Richtigkeitnicht haben, daß Athcnodorus und seine Gehülfen, Zcitvcr-wandte dcs Apcllcs und Lysippus gewesen sind, zu welchen sieHerr Winkclmann machen will. Man muß viclmcbr so schlies-set! z Wenn cs wahr ist, daß unter den Werken dcr ältcrnKünstler, cincs Apcllcs, cincs Polyklcts und dcr übrigc» ausdicscr Classe, nur etwa drcy gewesen sind, in deren Aufschrif-ten die vollendete Zeit von ihnen gebraucht worden; wenn cswahr ist, daß Plinius dicsc drcy Wcrkc selbst namhaft gemachthat:« so kann Athenodorus , von dem keines dicscr drcy Wcrkc
e) Er verspricht wenigstens ausdrücklich, cs zu thun: qu-e 5ui«i'i^iwin. Wenn cr cs aber nicht gänzlich vergessen, so hat cr cs doch sehrim Borbcvgcl'cn, und gar nicht ans cinc Art gethan, als man nach einemsolchen Verspreche» erwartet. Wenn cr z. E. schreibet: xxxv. te«>. 3»,)I^sjppu» yuvilu» ^Veßi»»: picturil: lu:e iiitcriplil, t»-kx«v<7k? : <>»»<> pro-keclo non keultsvl, nili eiiesutNca invenl»: so ist cs offenbar, dasj er dieses-?l5z,«^^kv znm Beweise einer ganz andern Cache braucht. Hat cr aber,wie Hardnin glaubt, auch zugleich das eine von den Werten dadurch angebenwollen, deren Aufschrist in dem Aoristo abgcfasjt gewesen: so Halle cs sichwol'l dcr Muhe verlohnet, ein Wort davon mit cinslüssc» zu lassen. Dieandern zwey Wcrkc dicscr Art, findet Harduin in folgender Slcllc:(vivu» ^Vuxusiu«) i» l'uiiit quoliue, yiiüiu i» coiuiliu cuntucrüli!», Uu»»laliulils imnrvMt pitrivli: Xemviim seilviilem tuprit I<.<»ivi», >>»>i»iger»mil>s!li», Ä>Is>i»Ue c»m Iiitculo sei»!, cu^jus su>»k c!»>>»i Iii^u? >>>:i>out>>.>l.
?>ioi!tS tcriptit tu innttitte: tsli eniiu »c»» <.tt verlio. ^Vlleriu?! liidul:,: »<I-»liiiltin ett, iiukvrem kilium toni uitUi tiinilui» etse, tülv» !v>»li» «littere»-Ii!t, tuii<!ivol!ii»e »«lull» t>r»<!0iivn> coi»l>I(!X!l. plnloulmre» I>»c suu», »p»»c'ssu loci-liu» es«, (iiiii, xxxv. sücl. 10.) Hier werden zwey verschiedeneEcmahldc bcschricbrn, wclche Augustns i» dem ncucrbautcn RcNhhausc auf-