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7 (1839)
Entstehung
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180
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^''aiiibnrjZischc Dramalurgic.

Sache, lind Mcropc stellte sich gegen ihren Gemahl ruhig undversöhnt. Polyphontcs dünkte sich aller seiner Wunsche gewah-ret, und wollte den Göttern durch ein feierliches Opfer seinenDank bezeigen. Als sie aber alle um den Altar versammeltwaren, führte Tclcphontes den Streich, mit dem er das Opfcr-thier fallen zu wollen sich stellte, auf den König; der Turan»siel, und Tclcvhontes gelangte zu dem Besitze seines väter-lichen Reiches. (°)

Auch hatten, schon in dem scchszchnten Jahrhunderte, zweyitalienische Dichter, Zoh. Bapt. Liviera und Pomponio Torclli,den Stoff zu ihren Trauerspielen, Krcsphont und Meropc, ausdieser Fabcl des Hyginus genommen, und waren sonach, wieMaffci meinet, in die Fußtapfcn des Euripidcs getreten, ohnees zu wissen. Doch dieser Ueberzeugung ohngcachtct, wollte

(°) I» der 184stcn Fabel des Hvginus, aus welcher obige Erzcblnnggenommen, sind offenbar Begebenheiten in einander geflossen, die nicht diegeringste Verbindung nntcr sich haben. Sie sangt an mit dem Schicksale desPcnthcns und der Agave, und endet sich mit der Geschichte der Mcropc.Ich kann gar nicht bcgrcifcn, wie die Herausgeber diese Verwirrung nnangc-mcrkt lassen können> es wäre denn, daß sie sich blos in dcrjenigcn Ausgabe,welche ich vor mir habe, (.so-umis seix-sseri, ilumbur?! t674) befände. DieseUntersuchung überlasse ich dem, der die Mittel dazu bcv der Hand hat. Ge-nug, daß hier, bcv mir, die 484stc Fabcl mit dcn Worten, -lu-cm l.icoterfe»vxceM, aus scvn muß. Das übrige macht entweder eine besondere Fabel,von drr die Anfangswortc vcrlohrcn grgangcn; vdcr gchörct, welches mir daswahrscheinlichste ist, zu der 137stcn, so daß, beides mit einander verbunden,ich die ganze Fabel von der Mcropc, man mag sie nun zn dcr 137stcn odcrzu dcr t81sien machen wollcn, folgcndcrmaaßen zusammenlesen würde. Esversieht sich, daß in der letzter» die Worte, eum ciu-t ?<>iv>ii>oi>tvs, ooois»<'i->-siii>o»tt!, I'exnnm occ»>,!tvit, als eine unnöihigc Wiederholung, mit sammtdem darauf folgende» eju-s, welches auch so schon übcrslußig ist, wegfallen müßte.

I>nl5l>Ix»N<?>«!, Nlesseni»: rex, l^respliontem ^rikiom»cl>i filium e»»i in-terki i iss« t, c^iiü ii»i«?n»m Zlerapem »xorem pokledil, ?ili»m »iitemi»f!inl> i» I>I>>r»,,e mnlei-, qiiem ex Orekiilw»!» Iiillielist, »vseoiike i»I No^ii-lcni i» .Vclutlum »uiiuliivil, Ilunc?u>>i>I>o»l«!t! maxinüt cmn ii»Iuklri.i <l»!e»leli-U, !>»r»,»iin>! pvlliculiiitur, li qui« ein» necüssel. «Zui >>»s>l,»!lm »>I>»>>>erem !«>!llei» venil, cA>>i> ennllluim, »l exe<l»»t»r p^lriü >^ k,!lli»i»morli'm, venit »ck rexem ?ol^i>lw,»em, »nrum pelltum, ilieei»! se

l^re5>>I>»»!l?! iiilerkeeisse kilinm <L- Zlernni», 'relenlinniem. Inlerii» >ex eiim^»slll i» I>oti,nio mauere. »I .impliiiü >Ie eo nerciiiirerel. Yni e»m per Int-

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