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7 (1839)
Entstehung
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255
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Zweyter Band.

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brach. So finden wir ihn in dcr Geschichte, lind verachten ihn.Aber nicht so bey dem Banks, der seinen Aufstand zn dcr un-mittelbaren Folge dcr Ohrfeige macht, und ihm weiter keinetreulosen Absichten gegen seine Königinn beylegt. Sein Fehlerist dcr Fchlcr cincr cdcln Hitze, den cr bcrcuct, der ihm vergebenwird, und dcr blos durch die Voshcit scincr Feinde dcr Strafenicht cntgcht, die ihm gcschcnkt war.

Sieben und fünfzigstes Stück.?e» 17ten November, 17s>7.

Banks hat die nchmlichcn Worte beybehalten, dic Esserüber dic Ohrfcigc aussticß. Nur daß cr ihn dem einen Hein-riche noch alle Heinriche in der Welt, mit sammt Alerandcrn,beyfügen läßt. (°) Sein Esser ist überhaupt zu viel Prahler;und es fehlet wenig, daß cr nicht cin cbcn so großer Gasconicrist, als dcr Esscx des Gasconicrs Calprcncde. Dabcy crträglcr sein Unglück viel zn klcinmüthig, und ist bald gegen dic Kö-niginn cbcn so kriechend, als cr vorhcr vcrmcssen gcgcn siewar. Banks hat ihn zu sehr nach dem Leben geschildert. EinCharakter, dcr sich so leicht vergißt, ist kein Charakter, nndcbcn daher dcr dramatischen Nachahmung unwürdig. Zn dcr Ge-schichte kann man dergleichen Widersprüche mit sich selbst, fürVerstellung halten, weil wir in dcr Geschichte doch selten dasZnncrstc des Herzens kennen lernen: aber in dem Dramawerden wir mit dem Helden allzuvcrtraut, als daß wir nichtgleich wissen sollten, ob seine Gesinnungen wirklich mit denHandlungen, die wir ihm nicht zugetrauet hätten, übereinstim-men, oder nicht. Ja, sie mögen es, oder sie mögen es nicht:dcr tragische Dichter kann ihn in beiden Fällen nicht recht nutzen.

(°) ^cl, III.

--- - - »II

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