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Hauiburgische Tramcilurgie.
sagt er, daß er dcn Vricf sogleich an ihren Oheim senden wolle,und geht ab. Blanca desgleichen; nachdem sie ihren Unsternverwünscht, sich aber noch damit getröstet, daß es kein Schlim-merer als der Herzog sey, welcher von dem Anschlage desGrafen wisse.
Die Königinn erscheinet mit ihrem Kanzler, dem sie es ver-trauet hat, was ihr in dem Garten begegnet. Sie befiehlt,daß ihre Leibwache alle Zugänge wohl besetze; und morgen willsie nach London zurückkehren. Der Kanzler ist der Meinung,die Meuchelmörder aufsuchen zu lassen, und durch ein öffentli-ches Edict demjenigen, der sie anzeigen werde, eine ansehnlicheBelohnung zu vcrhcissc», sollte er auch selbst ein Mitschuldigerseyn. „Denn da es ihrer zwey waren, sagt er, die den An-„fall thaten, so kann leicht einer davon ein eben so treuloser„Freund seyn, als er ein treuloser Unterthan ist."(")— Aberdie Königinn mißbilliget diesen Rath; sie hält es für besser,den ganzen Vorfall zu unterdrücken, und es gar nicht bekanntwerden zu lassen, daß es Menschen gegeben, die sich einer sol-chen That erkühnen dürfen. „Man muß, sagt sie, die Welt „glauben machen, daß die Könige so wohl bewacht werden,„daß es der Verrälhcrey unmöglich ist, an sie zu kommen.„Ausscrordcntlichc Verbrechen werden besser verschwiegen, als be-„ straft. Denn das Beyspiel der Strafe ist von dem Beyspiele„der Sünde unzertrennlich; und dieses kann oft eben so sehr„anrcitzen, als jenes abschrecken." (")
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