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282 Hamburgische Dramaturgie.
Pistole» versehen müssen; der Graf hat heimliche Feinde; er be-sorgt, wenn er des Nachts spät vom Schlosse gehe, überfallenzu werde». Er heißt den Eosme, die Pistole» nur indeß indas Zimmer der Blanca zu tragen, und sie von Floren aufbe-ben zu lassen. Zugleich bindet er die Schärpe los, weil er zurBlanca gehe» will. Blanca ist eifersüchtig; die Schärpe könnteihr Gedanken machen; sie könnte sie habe» wolle»; und erwürde sie ihr abscblagcn müssen. Indem er sie den: Cosme zurVerwahrung übcrgicbt, kömmt Bianca dazu. Cosme will siegeschwind verstecken: aber es kann so geschwind nicht geschehen,daß es Blanca nicht merken sollte. Blanca ninit den Grafenmit sich zur Königin»; und Esser crmahnt im Abgehen denCosme, wegen der Schärpe reinen Mund zu halten, und sieniemanden zu zeigen.
Cosme hat, unter seine» ander» gute» Eigenschaften, auchdiese, daß er ei» Erzplaudercr ist. Er kann kein Geheimnißeine Stunde bewahren; er fürchtet ein Geschwär im Leibe da-von zu bekommen; und das Verboth des Grafen hat ihn zurechter Zeit erinnert, daß er sich dieser Gefahr bereits sechs unddreyßig Stimdc» ausgesetzt habe. (°) Er giebt Flore» die Pisto-le», und bat de» M»»d schon auf, ihr auch die ganze Geschichte,von der maskirtc» Dame und der Schärpe, zu crzchlc». Dochcbc» besiimt cr sich, daß es wohl eine würdigere Person seynmüsse, der cr sein Gchcimniß zuerst mittbeilc. Es würde nichtlassen, wenn sich Flora rühmen könnte, ihn dessen dcflorirt zubaben. (") (Ich muß von allerley Art des spanische» Witzeseine kleine Probe cinzuflcchtcn suchen.)
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