Zweyter Band.
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Cosme darf auf diese würdigere Person nicht lange warten.Bianca wird von ihrer Ncugierde viel zu sehr gequält, daß siesich nicht, sobald als möglich, von dem Grafen loSmacbcn sollen,um zu erfahren, was Cosme vorhin so hastig vor ihr zu ver-bergen gesucht. Sie kömmt also sogleich zurück, und nacbdcmsie ihn zuerst gefragt, warum er nicht schon nack Schottland abgegangen, wohin ihn der Graf schicken wollen, und er ihrgeantwortet, daß er mit anbrechendem Tage abreisen werde:verlangt sie zu wissen, was er da versteckt halte? Sie dringt inihn: doch Cosme läßt nicht lange in sich dringen. Er sagt ihralles, was er von der Schärpe weiß; und Blanca nimt sieihm ab. Die Art, mit der er sich seines Geheimnisses entledi-get, ist äußerst cckel. Sein Magen will es nicht länger beysich behalten; es stößt ihm auf; es kneipt ihn; er steckt denFinger in den Hals; er giebt es von sich; und um einen bes-sern Geschmack wieder in den Mund zu bekommen, läuft er ge-schwind ab, eine Quitte oder Olive darauf zu kauen. (°) Biancakann aus seinem verwirrten Geschwätze zwar nicht recht klugwerden: sie versteht aber doch so viel daraus, daß die Schärpedas Geschenk einer Dame ist, in die Esser verliebt werden könnte,wenn er es nicht schon sey. „Denn er ist doch nur ein Mann;sagt sie. „Und wehe der, die ihre Ehre einem Manne anver-trauet hat! Der beste, ist noch so schlimm!" (") — Um sci-
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