Zweyter Band. 295
Aber der Kanzler sagt: wenn cs dic Königinn schon bicrbcnwolle bewenden lassen, so dürfe er cs doch nicht; das Verbre-chen sey zu groß; sein Amt erfodcrc, es zu ergründen; beson-ders da aller Anschein sich wider den Grafen erkläre.
Die Königinn. Der Kanzler hat Recht; man muß es unter-suchen. — Graf, —
vssex. Königinn! —
Die Königinn. Bekennen Sie die Wahrheit. — (bey Scitc)Aber wie sehr fürchtet meine Liebe, sie zn hören! — War cs Bianca?vssex. Ich Unglücklicher!
Die Königinn. War cs Bianca, dic meinen Tod wollte?
Essex. Nein, Königinn; Bianca war cs nicht.
Dic Königinn. Sie waren cs also?
Essex. Schreckliches Schicksal! — Ich weiß nicht.
Die Königinn. Sie wissen es nicht? — Und wie kömmt dic-scs mörderische Werkzeug in ihre Hand? —
Der Graf schwcigt, und dic Königinn bcfichlt, ihn nachdcm Tower zu bringen. Blanca, bis sich dic Sache mchr auf-hellet, soll in ihrem Zimmcr bewacht werden. Sie werden ab-geführt, und der zweyte Aufzug schließt.
Sechs und sechzigstes Stück.Den 18ten December, 1767.Der dritte Aufzug fängt sich mit cincr langc» Monologeder Königinn an, die allen Scharfsinn dcr Licbc aufbiethet, den
I)eci>Iine! — no Ic> Sinais,<Zue »eulr-U mi v-ilor quiere,I>or »o lÄlier el triüclar,?io lÄver ei iniwceiile.lUvZor es yueilür cansusil,
«lulla mi ^uicio Pieäe,?or<iue liuitnUo mire s »Ixuiw,V >Ie I» lraieion ms »cuer>Ie,^ peiifiir, r>ue es ei lrsitlor,gus es ei lest tiinMieii piense.
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