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Zweyter Band.
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ihm sein Graf, an einen andern Grafen nach Schottland zuüberbringen befohlen: und man weiß, was dieser Brief cntbalt.Er wird gelesen, und Eosmc erstaunt nicht wenig, als er Hort,wohin es damit abgesehen gewesen. Aber noch mcbr erstaunter über den Schluß desselben, worinn der Ucbcrbringcr ein Vcr-trautcr heißt, durch den Roberto seine Antwort sicher bestellenkönne. „Was höre ich? ruft Eosmc. Ich ein Vertrauter?„Bey diesem und jenem! ich bin kein Vertrauter; ich bin nic-„mals einer gewesen, und will auch in meinem Leben keiner„seyn. — Habe ich wohl das Ansehen zu einem Vertrauten?„Ich möchte doch wissen, was mein Herr an mir gefunden„hätte, um mich dafür zu nehmen. Ich, ein Vertrauter, ich,„dem das geringste Geheimniß zur Last wird? Ich weiß, zum„Exempel, daß Blanca und mein Herr einander lieben, und daß„sie heimlich mit einander vcrhcyrathct sind: es hat mir schon„lange das Herz abdrücken wollen; und nun will ich es nur„sagen, damit sie hübsch sehen, meine Herren, was für ein„Vertrauter ich bin. Schade, daß es nicht etwas viel wichti-geres ist: ich würde es eben sowohl sagen."(°) Diese Nach-richt schmerzt die Königinn nicht weniger, als die Ueberzeugung,zu der sie durch den unglücklichen Brief von der Vcrräthcrcy desGrafen gelangt. Der Herzog glaubt, nun auch sein Stillschwci-
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