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7 (1839)
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298
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298 Hamburgische Dramaturgie.

gen brechen zu müssen, und der Königinn nicht länger zu ver-bergen, was er in dem Zimmer der Bianca zufälliger Weiseangehört habe. Der Kanzler dringt auf die Bestrafung desVcrräthcrs, und sobald die Königinn wieder allein ist, reißensie sowohl beleidigte Majestät, als gekränkte Liebe, des Grafen Tod zu beschließen.

Nunmehr bringt uns der Dichter zu ihm, in das Gefäng-niß. Der Kanzler kömmt und cröfnct dem Grafen, daß ihndas Parlament für schuldig erkannt, und zum Tode vcrurthcilethabe, welches Urtheil morgen des Tages vollzogen werden solle.Der Graf betheuert seine Unschuld.

Der Kanzler. Ihre Unschuld, Mylord, wollte ich gern glau-ben: aber so viele Beweise wider Sie! Haben Sie den Brief anden Roberto nicht geschrieben? Ist es nicht Ihr eigenhändiger Name?

Esser. Allerdings ist er es.

Der Kanzler. Hat der Herzog von Alanzon Sie, in demZimmer der Bianca, nicht ausdrücklich den Tod der Königinn be-schließen hören?

Esser. Was er gehört hat, hat er freylich gehört.

Der Kanzler. Sahe die Königinn, als sie erwachte, nicht diePistole in Ihrer Hand? Gehört die Pistole, auf der Ihr Name ge-stochen, nicht Ihnen?

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