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H.nnbiirgischc Dr.im.illirgie.
ist noch immer sein Sohn, ob ihn gleich dcr Vrudcr an Kin-dcs Statt angenommen. Und dennoch bestehet dcr römischeMicio weit mehr auf seinem Rechte als dcr deutsche. Du hastmir, sagt cr, dcincn Sohn cinmal übcrlasscn; bekümmere dichum den, dcr dir noch übrig ist;
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Iil?ntt>< <n <! illuin ei.!., <j»<>in ileilikli — —Diese vcrstccktc Drohung, ihm scincn Sohn zurück zu geben,ist cs auch, die ihn zum Schwcigcn bringt; und dock kannMicio nickt verlangen, daß sic allc väterliche Empfindungenbey ibm unterdrücken soll. Es muß den Micio zwar vcrdric-ßcn, daß Dcmca auch in der Folge nickt aufhört, ihm immerdie nchmlickcn Vorwürfe zu machen: aber cr kann cs dcm Va-tcr doch auch nicht vcrdcnkcn, wenn cr seinen Sohn nicht gänz-lich will vcrdcrbcn lassen. Kurz, dcr Dcmca des Tcrcnz istcin Mann, dcr für das Wohl dcsscn besorgt ist, für dcn ihmdic ?!atur zu sorgen aufgab; cr thut cs zwar auf die unrcchteWcisc, aber dic Weise macht dcn Grund nicht schlimmer. DcrDcmca unscrS Verfassers hingegen ist cin bcschwcrlichcr Zänker,der sich aus Verwandtschaft zu allen Grobheiten bcrcchtigctglaubt, dic Micio auf kcinc Weise an dcm bloßen Vrudcrdulden müßte.
Acht und neunzigstes Stück.?cn 8lcn April, 1768.Ebcn so schielend und falsch wird, durch Aufhebung dcrdoppelten Brüderschaft, auch das Verhältniß dcr bcidcn jungcnLcutc. Ich vcrdcnkc cs dcm deutschen Aeschinus, daß cr s°)„viclmals an dcn Thorhcitcn dcs Ktcsipho Antheil nehmen zu„müssen geglaubt, um ihn, als scincn Vcttcr, dcr Gefahr und„öffentlichcn Schande zu cntrcisscn." WaS Vcttcr? Und schicktcs sich wohl für dcn lciblichcn Vatcr, ihm darauf zu antwor-ten: „ich billige deine hicrbcy bczeiglc Sorgfalt und Vorsicht;„ich verwehre dir cs auch inskünftigc nicht?" Was vcrwchrtdcr Vatcr dcm Sohne nicht? An dcn Thorhcitcn eincs ungt-
(-) Zllisj. I. Allst. 3. S. 18.