Haiiiburgischc Tr.imaturgic.
nach; will lieber sein Vaterland verlassen, als den Gegenstandseiner Liebe aus den Augen verlieren. (°) Noch erfährt Acschi-mis zu rechter Zeit diesen Entschlusi. Was soll er thun? Erbemächtiget sich in der Geschwindigkeit des Mädchens, und bringtsie in das Haus seines Oheims, um diesem gütigen Manne denganzen Handel zu entdecken. Denn das Mädchen ist zwar ent-führt, aber sie muß ihrem Eigenthümer doch hczahlt werden.Micio bezahlt sie auch ohne Anstand, und freuet sich nicht so-wohl über die That der jungen Leute, als über die brüderlicheLiebe, welche er zum Grunde siehet, und über das Vertrauen,welches sie auf ihn dabey setzen wollen. Das größte ist gesche-hen; warum sollte er nicht noch eine Kleinigkeit hinzufügen, ih-nen einen vollkommen vergnügten Tag zu machen?
- - - ^Vi'Al?>iIum .iilnumei'.ivit illico:
Declit ><!>'<;!> in lnmjitinn tlim!i?i»m inin.io.Hat er dem Ktcsipho das Mädchen gekauft, warum soll er ihmnicht verstatten, sich in seinem Hause mit ihr zu vergnügen?Da ist nach den alten Sitten nichts, was im geringsten derTugend und Ehrbarkeit widerspräche.
Aber nicht so in unsern Brüdern'. Das Haus des gütigenVaters wird auf das ungeziemendste gemißbraucht. Anfangsohne sein Wissen, und endlich gar mit scincr Genehmigung.Eitalisc ist eine weit unanständigere Person, als selbst jene Psal-tria; und unser Ktcsipho will sie gar hcyrathcn. Wenn dasder Tcrcnzischc Ktcsipho mit seiner Psaltria vorgehabt hätte, sowürde sich der Tcrcnzischc Micio sicherlich ganz anders dabeygenommen habcn. Er würdc Eitaliscn die Thüre gewiesen, undmit dem Vater die kräftigsten Mittel verabredet habcn, cincnsich so sträflich cmancipircndcn Burschen im Zaume zu halten.
Ucbcrhaupt ist der deutsche Ktcsipho von Anfange viel zuverderbt geschildert, und auch hierum ist unser Verfasser von
(°) .Vcl. II. 8e. «.^L. Iluc milu «lowl, no» !>!?,»? sero lvissv : >T pieno i» oum locumNeiliilso, u> N »»»».'5 cupervnl, »iliil lilii in>f5v»l niixUi.li'ier.t)r. pnileliiil. ^Vx. /VI>, slullilia e5> isllec; iw» piulor, üim vl> p.irvnl!»»Nein !>!<>«>.> e p-Uri»: luspo liioln. veo» quirlo ul iü-rr i,rvl>i>>e!inl.