Druckschrift 
7 (1839)
Entstehung
Seite
438
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438 H.unburgischc Dram.Uurgie.

drey Tage nicht ans dem Bette könne. Ein rascher Wunsch!aber man sehe, mit welchem Zusätze:

--- - ulinam lniitlom

t)»c>ll eum lnlulo ojus llat, ita le «lLkatiAavit veliin,Dt tiüiluo Iioo ^er^otuo prorsum v loeto neyueal. suiAoro.(Zuaä oum laluto c^us tiat! Nur müßte es ihm weiternicht schaden! So recht! so recht, liebenswürdiger Jüngling!Zmmcr geh, wohin dich Freude und Liebe rufen! Für dichdrücken wir gern ein Auge zu! Das Böse, das du begehst,wird nicht scbr böse seyn! Du hast einen strengern Ausscher indir, als selbst dein Vater ist! Und so sind mehrere Zügein der Scene, aus der diese Stelle genommen ist. Der deutscheKtcsipho ist ein abgcfcumtcr Bube, dem Lügen und Betrugsehr gcläufsig sind: dcr römische hingegen ist in der äußerstenVerwirrung um einen kleinen Vorwand, durch den er seine Ab-wesenheit bey seinem Vater rechtfertigen könnte.1iog!»I)!t me: ul>! luei'iin? hiiem ego Iioilio tolo nor» villll)uitk äieam? 8v. Nil rie in montem venit??. Nui>«zuam

^uioljiinm. 8?. lanto nec^uioi'.(!1ior>s, gmieug, uosnes, nomo ett vol>i8? l^r. 8unt, <iuick poKea?8r. Uisee overa ut clata sit. L?. <)uoe non tit? Non

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Dieses naifc, aufrichtige: rmse noa äata tit! Dcr gute Jünglingsucht einen Vorwand; und dcr schalkischc Knecht schlägt ihm cineLüge vor. Eine Lüge! Nein, das geht nicht: non potett üen!

Neun und neunzigstes Stück.Den 12ten April, 1768.

Sonach hatte Tcrenz auch nicht nöthig, uns seinen Ktcsiphoam Ende dcs Stücks beschämt, und durch die Beschämung aufdem Wege der Besserung, zu zeigen. Wohl aber mußte diesesunser Verfasser thun. Nur fürchte ich, daß der Zuschauer diekriechende Rcuc, und die furchtsame Unterwerfung eines so leicht-siniiigcn Buben nicht für sehr aufrichtig halten kann. Ebenso wenig, als die GcmüthSänderung seines Vaters. BeiderUmkchrmig ist so wenig in ihrem Charakter gegründet, daßman das Bedürfniß dcs Dichters, sein Stück schlicsscn zu müs-