Zweyter S'.md.
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Hundert und erstes, zweytes, drittes und viertes Stück.Teil 19ten April, 17t?8.
Hundert lind erstes bis viertes? — Zch hatte nur vorge-nommen, den Jahrgang dieser Blatter nur aus hundert Stückenbestehen zu lassen. Zwey und funfiig lochen, und die Wochezwey Stuck, geben zwar allerdings hundert und viere. Aberwarum sollte, unter allen Tagewerken!, dem einzigen wöchent-lichen Schriftsteller kcin Fcycrtag zu Statten kommen? Und indem ganzen Jahre nur viere: ist ja so wenig!
Doch DodSlcy und Compagnie haben dem Publico, in mei-nem Namen, ausdrücklich huudcrt und vier Stück versprochen.Ich werde die guten Leute schon nicht zu Lügnern machen müssen.
Die Frage ist nur: wie fange ich es am besten an? — DerZeug ist schon verschnitten: ich werde einflicken oder reckc» müs-sen. — Aber das klingt so stümpcrmaßig. Mir fällt ei», —was mir gleich hatte einfallen sollen: die Gewohnheit der Schau-spieler, auf ihre Hauptvorstcllung ein kleines Nachspiel folge»zu lassen. Das Nachspiel kann handeln, wovon es will, undbraucht mit dem Vorhergehenden nicht in der geringsten Ncr-biudung zu stehen. — So ein Nachspiel dann, mag die Blat-ter nun füllen, die ich mir ganz ersparen wollte.
Erst ein Wort von mir selbst! Denn warum sollte nichtauch ein Nachspiel einen Prolog haben dürfen, der sich mit einempoeta, ein» ^>!»>um -iiiimum !>cl feiikcixlm» »n^ulit, ansinge?
Als, vor Zahr und Tag, einige gute Leute hier den Ein-fall bekamen, einen Versuch zu machen, ob nicht für das deutscheTheater sich etwas mehr thun lasse, als unter der Verwaltungeines sogenannten Principals geschehen könne: so weiß ich niä't,wie man auf mich dabey fiel, und sich träumen ließ, daß ichbey diesem Unternehmen wohl nützlich seyn könnte? — Zch standeben am Markte und war müßig; niemand wollte mich dingen:ohne Zweifel, weil mich niemand zu brauchen wußte; bis geradeauf diese Freunde! — Noch sind mir in meinem Leben alleBeschäftigungen sehr gleichgültig gewesen: ich habe mich nie zueiner gedrungen, oder nur erboten; aber auch die gcriugsügigstc