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2 (1864)
Entstehung
Seite
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IV. Dichtungen des 13. Jahrhunderts. !I. Lehrgedichte.

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Jesns das kindt wart bcsnitten.Drei köng von Orient kamen geritten,vn'd opfferten dem Herren lobcsam.

20. Das buch j der tugcnt. Am Ende des Gedichts: Gedruckt czuAugspurg ^ von Johannes Plaubircr j Am Sechßvndachtzigistc'

31 Bog. und 5 Bl. (197 Bl.). Fol. mit vielen Holzsch. In Do-naueschingen, Jngolstadt und Dresden .

ICH ha» gethan recht als evn manDer do kam anff evnen planDo er fand blumcn manigcrla» ic.Verfasser nickt Konrad, sondern Hans Vindler:Ey lieber Hans VindlerDu wilt ze lang machen die merDu solt es enden mit klugen svnnen zc.ans drittletztem Blatte des großen Gedichts, dem noch 2 S. Register folgen.

21. Vorsehung des lcibs

Dis büchlcin ist also gemachtwie dz jar nach de' monat wirt geachtNach natur vn° influß d' sternauch thut es weiter lernUon speiß tranck vnd purgierenbaden lassen vnd regierenSchwa'gcr frawe' die fruchtber sindwie man ziehen soll die kindUor d' pestilencz sich machen sreydaru'b ist es ein buch d' arczney.Am Ende: Gedruckt czu Augspurg in dem. Lrrrrj. iarc.

23 Bog. 8. m. H. Panzer Nr. 322. Kalender ganz in Reimen.Zum Schlüsse heißt es:

Das ward gedichtet sunderbar

do man zalt tauscnt iar

Uierhundet. rrir. iare me

gott beHütte vns alle vor wc

Und welle vns geben ewigklich

rüwe bey ime jm hvmmclrich.

Jacob Köbel, von 1514 an Stadtschreibcr zu Oppenheim (-j-31. Jan.1533), dichtete in frühester Zeit zwei Wtücke:

22. Tischtzucht also bin ich gcnantIn allen Landen wol erkantWer mich mit züchten üben thutDer wirt vor schaudcn wol behüt.Am Ende: Zu Hcydclbcrg getruckt vnd erdicht

. . . Tauscnt sicrhundert rcij zelt man daVsf allcr man' fastnacht vvlcndet geringMorgens vor santaset ce man butzcn ging.subocaJ lcböK bin ich gcnantDie Wörter leß gegen der lincken hant