Kapitel.)
Partiepreise. Aufschlag seitens der Sorrimcnter.
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sich auch aus der Bestimmung, daß Jordan verpflichtet war, das, waser über den festgestellten Verkaufspreis an das Publikum hinaus zu er-zielen vermochte, mit den Gesellschaftern zu teilen.
Weiteres Material zur Aufklärung dieses Punktes bieten die Briefedes lyoner Buchhändlers Jean Vaugris, der die Messen von Genf ,Paris, Straßburg, Frankfurt und Basel regelmäßig besuchte. Er schreibtam 29. August 1524 an Farel, damals in Mömpelgard: „Ich schickeDir 200 «?atsr>, (Erklärung des «Vater Unser») und 50 Exemplareder «Lxi8to1^6» (offenbar ein verloren gegangenes Werk vvn Farel);aber ich weiß nicht, wie Du sie verkaufen oder verkaufen lassen willst.Ich verkaufe das Exemplar des «?ater» im kleinen für 4 baselsche Hellerund in: großen ihrer 300 zu 2 Gulden, von den «Lxistvlas» aber dasStück zu 6 Heller, was einen Guldeu für 50 Exemplare ausmacht; aberim großen gebe ich diese zu 13 Sous." Ein anderer Brief desselbenVaugris, den er zwischen 1510 und 1523 aus Lyon an Bonifaz Ainer-bach in Basel schrieb, wirft interessante Streiflichter auf die Willkür,mit welcher die damaligen Buchhändler die Preise der Verleger erhöhten.So forderte Aldus für jede seiner Oktavausgaben von Klassikern 3 Mar-cclli (l>, 68 Centimes nach heutigem Geld, wenn auch nicht Kaufwert);Vaugris dagegen verlangte nicht weniger als 5 Goldgulden (7^/z Gul-den) für das allerdings gebundene Exemplar. „Ich habe", schreibt ernämlich, „Aldiner in Basel . Ich werde sie zur Allerheiligenmesse hier-her kommen lassen. Wenn Du welche haben willst, so laß es mich bei-zeiten wissen. Sie kosten gebunden in Basel 5 Goldgulden." " ChristophFroschauer in Zürich bewilligt bei dem Bezug größerer Partien günstigereBedingungen. So schreibt er am 1. September 1540 an Joachim Vadian über eine kleinere Schrift des letztern, er gebe sie denen, welche sie wiederverkaufte», zu 10 Batzen xsr Gulden, also mit 25 Prozent. KonradKönig in Jena, der Kommissionär für den Vertrieb der jenaer Ausgabevon Luthers Werken, verkaufte jeden Band derselben in Jena selbst zu18, auf der leipziger Messe zu 19 und auf der frankfurter zu 20 Groschen.Bei größcrn Bezügen fanden dann Partiepreise statt; bei ganz großentrat der schon erwähnte Ballenpreis ein, der hier 15 Gulden betrug.^
Der berühmte cmtwcrpcncr Verleger Christoph Plantin , welcher von1558 an die frankfurter Messe regelmäßig besuchte und seine Haupt-geschäftöbeziehungcn nach Deutschland hatte, verkaufte die „Königs-Bibel"
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