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Fremde Buchhändler auf der Messe seit 1478.
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die ihm von seinem Geschäftsführer Gotman Ravensburg aus Schweden nach Lübeck geschickt seien, und eine andere gegen die Erben des in Lübeck verstorbenen Hans Blitz. Auch in diesem Falle trat der frankfurter Ratin einem Schutzbriefe vom 1. April 1480 (s. Anhang Nr. III) energischfür Peter Schöffer, der allerdings im Jahre 1479 Bürger von Frank-furt a. M. geworden war, und dessen Partner Konrad Henkis ein. Wennauch über die Natur der Waren nichts gesagt wird, so können es kaumandere als Bücher gewesen sein, da über eine Beteiligung der Firmaam sonstigen Warenhandcl nichts bekannt ist. Auch über den Ausgangder Sache schweigen die Akten. Schöffer betrieb jedenfalls sein Geschäftin Frankfurt, wenn er auch seine Druckerei in Mainz beibehielt. Wel-chen Grund hätte er Wohl sonst gehabt, sieb unter die Bürger der Meß-stadt aufnehmen zu lassen, wenn ihn nicht wichtige Geschäftsinteressenbestimmt hätten? Dafür, daß er während der Meßzeit stets dort an-wesend war, spricht noch eine andere gelegentlich angeführte Thatsache,wonach er 1485 einen säumigen Schuldner mahnt, ihm auf der nächstenfrankfurter Messe sein Guthaben zu zahlen
Nach den ältesten, urkundlich beglaubigten Angaben waren, soweitjetzt bekannt, von andern deutschen Druckern die beiden Baseler JohannAmerbach und Michael Wenszler 1478 die ersten weitern fremden Ver-leger, welche die frankfurter Messe besuchten. I. I. Amiet hat dieseThatsache in den baseler Gerichtsprotokollen aus den Jahren 1469 bis1483 entdeckt. Derartige Aufzeichnungen finden sich leider überhaupt nurgelegentlich; man hielt es offenbar für kaum der Mühe wert, dergleichenausdrücklich zu erwähnen. Johann Amerbach besuchte in der Folge diefrankfurter Messe sogar ziemlich regelmäßig. Am 10- März 1480 oder30. März 1481 (im Original nicht klar, ob 6 xvst 0cu1i 1480 oder1481 gemeint ist) lud ihn unter anderm der straßburger.BuchhändlerAdolf Rusch ein, er möge doch auf dem Wege dahin bei ihm wohnen. ^Auch die bereits im ersten Kapitel erwähnten Bücher, welche RudolfAgricola am 27. März 1485 bei dem in Frankfurt sich aufhaltendenA. R. (nach Schmidt der ebengenannte Adolf Rusch ) bestellte^ liefern,wie man den Brief aüch erklären möge, den Beweis dafür, daß Frank-furt gegen Ende des 15. Jahrhunderts entweder noch ein bekannterMarkt für den Handschriftcnhandel, oder schon eine junge Messe für denVerkauf gedruckter Bücher war. Das Datum weist auf die Fastenmesse