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Ausdehnung ihrer Geschäftsverbindungen.
^Achtes
und die vornehm sein wollende Gesellschaft lieber Französisch radebrechten.Letzteres sing gerade an, die Geschäfts- und Umgangssprache der diplo-matischen und sogenannten gebildeten Welt zu werden. Lateinisch undFranzösisch sind daher auch die Sprachen der großen Mehrzahl der Ver-lagsartikcl der Elscvicrc.
So trug ihr Verlag einen internationalen Charakter und verlangtezu seinem Vertriebe weitgreifender Verbindungen, wobei aber wiederumihr gleichzeitig in ausgedehntem Maßstabe betriebener Sortimentshandeleine wesentliche Hülfe und Förderung gewährte. Sie besuchten nicht nurdie benachbarten Märkte, die Messen von Frankfurt und Paris , sonderndehnten ihre Verbindungen bis in den Norden Europas aus und gründeteneine ständige Niederlassung in Kopenhagen . Bis zu den ersten Jahrendes Dreißigjährigen Kriegs hatten die dänischen Buchhändler ihren Be-darf fast ausschließlich von den frankfurter Messen bezogen, oder er warihnen von Deutschland aus zugeführt worden; der Krieg unterbrach dieseVerbindungen. Die Holländer aber kannten die Einträglichkeit des kopen-hagener Büchermarkts und suchten ihn jetzt nicht nur für ihren Verlag,sondern auch für ihr Sortiment auszubeuten. Es gelang ihnen dies umso eher, als sie den Wasserweg zur Verfügung und nicht unter den Ge-fahren des Landwegs zu leiden hatten. Johann Jansson , ein amstcrdamcrBuchhändler, schickte zunächst in der Person David Zunners (später einerder bedeutendsten Verleger in Frankfurt a. M.) einen Agenten nach Kopen-hagen und machte dort so bedeutende Geschäfte, daß die angesessenen Buch-händler 1624 über die ihnen gemachte Konkurrenz Klage erhoben. Wanndie Elseviere zuerst nach Kopenhagen kamen, läßt sich nicht genau fest-stellen; es ist aber eine unbestreitbare Thatsache, daß sie in dem vonKönig Christian IV. in Kopenhagen errichteten neuen Börsengebäude einigeLäden mieteten und in diesen ein großes Sortiment ausstellten. DieseFiliale bestand bis etwa 1652; sie gab vortreffliche Spezialkataloge aus,von denen einer aus dem Jahre 1642 noch vorhanden ist. Anch dieKönigin Christina von Schweden machte den Elsevieren glänzende An-erbietungcn, nm sie znr Errichtung einer Buchhandlung in Stockholm zubewegen. Daniel reiste 1650 in Gesellschaft von Nikolaus Heinsius dahin;indessen scheint er das Unternehmen nicht lohnend genug gefunden zu habenuud ging nicht darauf ein, sondern bediente sich später für die geschäftlichenBeziehungen der Vermittelung des stockholmer Buchhändlers Curio.