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Zweideutiges Verhalten Harttimgs dabei.
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Rath dieser Statt rssc-ridirter maßen iittörttion nicht ist, dieser Statt^uridus in dieser Sache einiger Wege zu pra^ucUoiren, daß diesePuncten Bemelten dieser Statt 1'riviIeZien und Meßsreyheiten, alßwelchen wir zumahl die alhiesige Bürger keines Wegs äerogiren wollennoch können, zu keinem Nachtheil gereichen werden".
Nachdem dieses Memorial endlich mühsam zu Stande gekommen,hatten die Unterzeichner dasselbe in Friederichs Laden Harttung zu lesengegeben, welch letzterer denn auch versprach, es nach erfolgter Mundierungebenfalls für sich und seine Auftraggeber zu unterschreiben. Der Fiskal,dem das Schriftstück am andern Morgen noch vor seiner Ausfertigungvorgelegt wurde, erklärte sich ebenfalls damit zufrieden gestellt. Alsaber Harttung nach erfolgter Mundierung seine Unterschrift geben sollte,machte er Winkelzllge, Zuerst schlug er vor, ihn zum Generalbevoll-mächtigten der Gesamtheit zu ernennen, und als man hierauf nicht ein-ging, verweigerte er seine Unterschrist zunächst unter dem Vorwand vonGeschäften und äußerte, daß, er erst hinter den andern unterschreibenwerde. Seinem Verlangen wurde gewillfahrt, er aber benutzte dieseNachgiebigkeit dazu, daß er die Schrift an sich nahm und einen Nach-satz hinzufügte, dem zufolge er und seine Genossen (Michael und FriedrichEndtcr, Ludw. Neucnhahn, Michael Dehme und Johann Fritsch) nichtallein die Punkte halten, sondern auch dahin bedacht sein wollten, zwischendieser Messe und der Ostcrmessc 1670 ein Projekt wegen der Taxe aus-zufertigen. Erst bei der Zusammeuknnft am Nachmittag in HüncfcldsWohnung erlangten die andern Buchhändler Kenntnis von der vorge-nommenen Änderung. Sie protestierten zwar sofort ernstlich dagegen:aber Harttung und seine Anhänger bestanden auf ihrem Kopf, sodaß dieandern ihre Unterschrift zurückzogen. Da jedoch Hüncfcld inzwischenBesuch erhalten hatte, gewannen die Buchhändler Zeit, das Memorialnoch einmal zu kopieren und durch alle Anwesenden, mit AusnahmeHarttungs und seines Anhanges, unterschreiben zu lassen. Vergeblichversuchte Harttung die Anwesenden durch die Worte: „Ihr Herren, dasist der Frankfurter Memoriale, damit haben wir Nichts zu thun, IhrHerren, die den Tax desideriren folget mir", von der Unterzeichnung ab-zuhalten.
Damit war diese Angelegenheit endlich formell erledigt. Es scheintallerdings die Absicht vorhanden gewesen zu sein, das Übereinkommen