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Geschichte des deutschen Buchhandels bis in das siebzehnte Jahrhundert : mit 3 lithogr. graph.-statist. Taf. / Friedrich Kapp. Aus. d. Nachlasse d. Verf. hrsg. von d. Histor. Komm. d. Börsenvereins d. Deutschen Buchhändler
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847
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Quellennachweise und Anmerkungen.

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4s) Vergl. das dem breslauer Buchdrucker Georg Baumann am 8. August 1590vom Rat der Stadt Breslau erteilte Privilegium ; s. Anm. 62.

49) So begründet Erasmus in einem Briefe an Bilibald Pirckheimer vom27. Januar 1522 (Lrs8mi oxsro. III, pars 1. p. 707) das Verlangen nacheinem iinxsrÄtorinin interciistllin, ne Hvi8 lidruin xriwum s ?rodsiiiv sxou-snra , .. öxouäst ivtrs. disuviniQ, durch den Hinweis darauf, daß Froben im-men8arQ psLnuiÄM impsrxlit in ssstiAators8, trslzusutsi' st in exeroplaris.

so) So erteilt Kaiser Maximilian I. dem Drucker Mathias Schurer das Pri-vilegium wie es in diesem heißt sx inuats, Izsvixvitste, qua oos sorapls-otiraur, >zui pro ooiurauni ütuüiosorurn utilitats ooritivuo in8u<!itnt, und erbegründet dasselbe damit, daß nsraivi oküsium suum ckÄmii08um S8se üedsat,st ne ässiäßrium tiium dniu8inoäi is-sturas st si^uäatior>i8 instu (nämlichdurch den Nachdruck Verluste zu erleiden) rstriAS8ost. <S. das Privilegium beiPütter, Büchernachdruck. S. 172.)

si) Dies ist ganz unumwunden ausgesprochen in dem Privilegium Karls V.für den von Johann Schöffer zu Mainz besorgten Druck des Reichsabschieds von1521. Hier heißt es, nachdem der Kaiser hervorgehoben, daß eraus beweglichenUrsachen", dem Johann Schöffer den schleunigen Drnck des Rcichsabschieds aufge-tragen,dieweil er sich nun des uns zu unterthänigem Gehorsam und Gefallenetwas mit Unstatten unternommen, damit er dann desselben wiederum, wie billig,ziemliche Ergetzlichkcit empfange" u. s. w. S. das Privileg bei Pütter a. a. O.S. 173.

s-) Vergl. A. Kirchhofs, Zur ältern Gesch. der lursächs. Privil. Im ArchivVII, 147.

ss) So heißt es in einer Erklärung, welche die leipziger Buchhändler auf dieAufforderung der kurfürstl. Bücherkommission, die Pflichtexemplare von den privi-legierten Büchern einzusenden, unter dem 5. März 1616 abgeben und worin sieüber die Höhe der Unkosten des Verlagsgeschäfts klagen,dannenhero zu vnsernnicht geringen schaden verhindert wirbt, daß wir inhalts höchst besagter Churf.Privilegien die bücher auff gut weiß vndt gleiches Pappier nicht können drückenlassen". (A. Kirchhofs, Zur ältern Gesch der lursächs. Priv. Im Archiv VII,155.) Auch in dem auf diese Erklärung erlassenen kurfürstlichen Bescheid vom3. Juli 1616 wird der Bücherkommission aufgegeben, den Buchhändlern einzu-schärfen,das in künfftige Sie bey Verlust vnserer privilsAisn zu den Büchernguth Pappier, reine Schrifsten vnd fleißige oorrsstors8 gebrauchen" (a. a. O.S. 159). Vergl. das Jntercessionsgesuch der Gebrüder Stern in Lüneburg an denHerzog von Braunschweig vom 29. Juli 1637, mitgeteilt von A. Kirchhofs.Aus den Akten der kurf. sächs. Bücherkommiffion. Im Archiv VIII, 68 fg.; s.auch das. S. 70.

-54) Die Instruktion ist abgedruckt in dem Archiv IV, 102 fg. (A. Kirch-hofs, Zur Gesch. der kms. Bücherkommiffion in Frankfurt a. M), aber auch schonfrüher öfter, so bei Pütter, Büchernachdruck. S. 178 fg. Übrigens hatte bereitsKaiser Maximilian II. im Jahre 1569 dem Rate der Stadt Frankfurt a. M. aufge-geben,auf diejenigen zu inquiriren, so seit fünf Jahren entweder für die Büchersctzeten, mit kaiserl. Freiheit, deren sie doch keine hätten, oder auch sonst unter