Zunahme des Reichtums.
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Technik wie unserer Wirtschaft entspricht, daß das Volksvermögenin rascherer Progression wächst als das Volkseinkommen.
Öfters habe ich auch schon meine Meinung über den geringenWert allgemeiner statistischen Angaben, die den Reichtumsgradeiner Nation zifsermäßig darstellen wollen, geäußert. Ebenso gebenuns ein unvollständiges Bild von den tatsächlichen Verhältnissendie Ziffern des Verbrauchs oder des Einkommens. Der Leser, der(wie ich immer voraussetze) meinen Kapitalismus zur Hand hat,empfängt dort im dreizehnten Kapitel des zweiten Bandes einenÜberblick über das verwertbare Zahlenmaterial, ans dem die Neich-tnmszunahme während des neunzehnten Jahrhunderts ersehenwerden kann.
Zur Ergänzung des dort zusammengestellten Materials willich nur uoch die Schätzungen mitteilen, die wir von dem deutschenVolksvermögen oder Einkommen zu den verschiedenen Zeiten besitzen.Es betrug das Durchschnittseinkommen einer Person im Jahre
1840 241 Mark
1870 372
1895 506 „
1900 650
Die Ziffern für 1840 bis 1895 entstammen Mnlhall, die letztefüge ich unter Berücksichtigung einer Reihe wichtiger Umständenamentlich der Steigerung des versteuerten Einkommens (ohneBerechnung, nach Gutdünken) bei. Ich glanbe, daß sie eine Mindest-größe darstellt. Denn es stieg beispielsweise das zur Einkommen-steuer in Preußen veranlagte Einkommen der physischen Personenvon 5937 im Jahre 1895 auf 7841 im Jahre 1900, also nm32.3°/,.
Ich wiederhole: irgendwelchen wissenschaftlichen Wert habenderartige Ziffern nicht. Eher gewähren nns noch die Ziffern derProduktivkräfte, wie sie ebenfalls Mulhall in seinem Oictionar)'ok 8tg,tistio8 berechnet, einen leidlich zuverlässigen Anhalt, um dieReichtumssteigeruug einer Nation zn messen. Mulhall berechnet,wie viel Kräfte einem Volke in den verschiedenen Kraftquellen(Menschen, Tiere, Dampf) täglich zur Verfügung stehen, um eineGewichtstonne einen Fuß hoch zu heben, und kommt dabei sür