Druckschrift 
Marx oder Kant? : Rede, gehalten bei der öffentlichen Feier der Übergabe des Prorektorats / von Gerhart von Schulze-Gävernitz
Seite
62
Einzelbild herunterladen
 
  

62

00 J. Dietzgen. Das Wesen der menschlichen Kopfarbeit, 1869.Neuautl. Dietz Stuttgart 1903, V. Abschnitt. Praktische Vernunft, S. 116151.

01 W. Heine. Ideale der Sozialpolitik. Neue Zeit XV. 2, S. 132137.Bernstein. Wie ist wissenschaftlicher Sozialismus möglich? Berlin 1901,S. 19 ff.

92 Neue Zeit XVIII. 2. Nr. 29, S. 34. Vergl. ferner Vorländer. DieNeukantische Bewegung im Sozialismus, Bern 1902, sowie Vorländer'. Archiv für soziale Gesetzgebung 1906. Die Stellung des modernen Sozialis-mus zur philosophischen Ethik, S. 727.

98 Lassalle. Fichtes politisches Vermächtnis 1860, sowie: Die Philo-sophie Fichtes . Festrede zum 19. Mai 1862.

04 Vergl. Windelband. Geschichte der neueren Philosophie. Leipzig 1899. II, S. 153.

05 Rezension über Herders Ideen. Kirchmann , Bd. VI, S. 46.

90 Gegen Rigorismus. Kritik der praktischen Vernunft:Von denGrundsätzen der reinen praktischen Vernunft, § 3 Anm. II. Ferner daselbst:Kritische Beleuchtung der Analytik. Ausg. von Kirchmann S. 27, 112.Vergl. auch Tugendlehre § 29. In diesem Punkte ist Schiller , der begeisterteKantjünger, der zuerst den Vorwurf derRigidität gegen Kant erhob,seinem grossen Meister nicht gerecht geworden. Dem bekannten DistichonGewissensskrupel liegt ein Missverständnis zu Grunde:

Gerne dient ich den Freunden, doch tu ich es leider mit Neigung,Und so wurmt es mich oft, dass ich nicht tugendhaft bin.

9? Vergl. Kantstudien 1905, S. 359.

98 Kant. Betrachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen.III. Abschnitt.

"Kant . Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicherAbsicht. Ausg. Kirchmann , Bd. VI, S. 9.

100 Brief Schillers an Goethe vom 8. Juli 1796.

101 E. Bernstein. Die Voraussetzungen des Sozialismus. Stuttgart 1906. S. 129, 130, 131, 133, 137.Die Ausbildung und Sicherung derfreien Persönlichkeit ist der Zweck aller sozialistischen Massregeln, auchderjenigen, die äusserlich sich als Zwangsmassregeln darstellen. Stets wirdihre genauere Untersuchung zeigen, dass es sich dabei um einen Zwanghandelt, der die Summe von Freiheit in der Gesellschaft er-höhen, der mehr und einem weiteren Kreise Freiheit geben soll, als ernimmt. Der gesetzliche Maximalarbeitstag z. B. ist faktisch eine Minimal-freiheits-Bestimmung, ein Verbot, seine Freiheit auf länger als eine bestimmteZahl von Stunden täglich zu verkaufen und steht als solches prinzipiell aufdemselben Boden, wie das von allen Liberalen gebilligte Verbot, sich dauerndin persönliche Knechtschaft zu veräussern. Ebenso ist im Zeitalter desVerkehrs in unseren nach Millionen zählenden Staaten ein gesundes sozialesLeben unmöglich, wenn nicht die wirtschaftliche Selbstverant-