rathen und beschlossen. Zitz, ich und ein Dritter"), denenschon vorher die allgemein vorbereitenden Maßregeln über-tragen worden waren, erließen sofort eine „Marschordre",in welcher sämmtliche mit Waffen versehene BewohnerRheinhessens aufgefordert wurden, sich mit Kleidungsstückenund mit Lebensmitteln auf drei Tage ausgerüstet, inWörrstadt, einem grade in der Mitte der Provinz gelegenenFlecken, zu sammeln. Wir schickten gleichzeitig einen Ab-gesandten an den pfälzischen Landesvertheidigungsausschuß,der ihn von den getroffenen Maßregeln in Kenntniß setzen,weitere Dispositionen über die zu bildende Schaar vonihm einholen und namentlich auch die Erklärung abgebensollte, daß wir, ohne eigentlichen militärischen Führer an-kommend, sogleich an der Grenze das Korps einem durchden Landesausschuß zu bezeichnenden Offizier übergebenmüßten. Der Zufall hatte mich kurz vorher mit einemManne bekannt gemacht, der uns tauglich schien und sichbereit erklärte, die ersten Anordnungen und die Führungbis zu jenem Moment zn übernehmen. Es war Carl Hänsner,ein geborner Pfälzer , der in der bairischen Armee gedient,die polytechnische Schule durchgemacht und später auf demGebiete des Freischaarenkrieges praktische Erfahrungen ge-sammelt hatte. Der gänzliche Mangel an Offizieren, anwelchem zum Theil die Pfalz und an dem allein Badenzu Grunde gegangen ist, brachte es hernach mit sich, daßHäusner bis wenige Tage vor unserem Rückzüge Komman-dant des Korps blieb. Einige Stunden, ehe wir dieMarschordre ausfertigten, brachten ihn einige gemeinsame
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten