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fehlte ihm wohl zumeist die Jugend: nicht bloß umrasch und gewagt zu handeln, sondern auch um sichin so ungewöhnliche und mangelhafte Verhältnisse hin-einzuarbeiten. Auch war es ihm gar unbehaglich darin zuMuthe. Gleich am zweiten Tage nach seiner Ankunft sagteer zu mir in einem vertraulichen Gespräch: wenn er ge-wußt hätte, daß es so aussähe, wäre er nicht um Alles inder Welt herzubringen gewesen, und ich glaub' es ihmgern. „II ns rsst-sra <zu'ä ras lairs tusr," setzte er zumSchluß hinzu. — Wie ich schon sagte: er war zu alt undphlegmatisch, um sich in die ungewöhnlichen Verhältnissezu schicken, und kam deßhalb auf den verkehrten Gedanken,die Verhältnisse nach sich selber, d. h. zu gewöhnlichen undregelmäßigen umgestalten zu wollen. Im Laufe einesJahres hätte er vielleicht einen anständigen Militäretat auf dieBeine gebracht. Innerhalb drei bis vier Wochen schuf ereben deßhalb gar nichts, d. h. lauter unbedeutende An-fänge. Er wollte drei große Lager im Lande bilden, umdort die Mannschaften zu vereinigen und einzuüben, alleiner bedachte nicht, daß die Preußen ihm dazu keine Zeitlassen würden. Ein anderer Plan, oder auch nur einVorbehalt für die Nächstliegenden Eventualitäten war nichtvorhanden. Auf alle Fragen erhielt man die drei Lagerzur Antwort. Als die Preußen die an unsere Kantonne-ments stoßenden rheinhessischen Grenzlinien besetzten, vonwo aus sie jeden Augenblick in anderthalb Stunden nachunserem Hauptquartier spazieren konnten, ging ich nachKaiserslautern , um für den Fall eines Angriffs Instruk-tionen zu holen. „Voys?i vous" — antwortete mir derGeneral auf eine Reihe von Fragen, indem er langsamaufstand und nach der an der Wand hängenden Karteschritt, „^'s torinsi'g.i brois <zs.iv.zz8, 1'un ä Ho1v.d0v.rA,1'a.ntrs ä LIs,i8srs1s,v.tiörQ st, 1s troisisrns s. . . . ev.08s