. . . . g, Nutwrstaät." Mehr vermochte ich nicht ausihm herauszubringen. So trafen ihn denn auch dieSchläge, welche mit einem Male der ganzen Sache einEnde machten, durchaus unvorbereitet und ohne alleFassung, noch irgend einen dem Moment entsprechendenGedanken zu konziviren. Und bei der Mangelhaftigkeitder vorhandenen Mittel, bei der Schwerfälligkeit, womitdie Rüstungen voranschritten, lag doch gerade die ganzeAufgabe der militärischen Oberleitung nicht sowohl darin,wie man die nilvollkommenen uud wirren Kräfte, die dawaren, langsam herausbilden, als wie man sie so gut alsmöglich in den unvermeidlichen Nothfällen verwendenkönnte.
Mit Sznaides Eintritt wurde die Bildung einerVolkswehr durch Aushebung, eine schon unter Fenner ein-geleitete, aber bis dahin nie recht in Form gebrachteMaßregel, endlich regelrecht in Angriff genommen, wiedenn überhaupt etwas Manier in das ganze Treiben kam.Es erschienen Tagesbefehle, wurden regelmäßige Berichteeingefordert, Einleitungen zur Herstellung eines Ver-pflegungs- und Medizinalwesens getroffen und dergleichenmehr. Nach dem Nekrutiruugsgesetz sollten alle Leutevom 18. bis zum 30. Jahre marschireu, die verheiratetenausgenommen. Der größte Theil mußte mit den Haaren her-beigezogen werden. Jeder hatte eine Entschuldigung. Daswar ein Laufen und Rennen den ganzen Tag; der warzu schwach, jener zu arm, ein Dritter hatte wieder einenkranken Vater, der Vierte war in der Wirthschaft unent-behrlich. Ich wohnte im Hause des Kantonsarztes,welcher den lieben langen Tag von angeblichen Gebrech-lichen belagert war. Leute, die vor zwanzig Jahren anirgend einem Schaden behandelt worden, verlangten dar-über eine Bescheinigung, um daraufhin ihre Söhne loszu-