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der macht ihm noch das Leben snner. Der Fremde erkenntnns an, indem er gegen uns rüstet; zu Hause verkennenhunderttausend Landsleute noch ihre eigene Bestimmung, in-dem sie nicht einmal die Hand aufheben zur Wahl in5Parlament."
So sitzen wir draußen iu der Fremde, und alle dieGlückwünsche, alle die Eifersucht, alle die Befürchtungen,die unseren Herzen zujubeln, werden zu ebensoviel bitterenPfeilen, wenn eine Botschaft aus der Heimat kommt.
Sie wollen nicht wählen, das Parlament ist ihnen nichtgnt genug! So höret einmal, mit de5 Fremden Urteil,auch eiuen seiner Weisheitssprüche: „So viel der Mannwert ist, so viel mich seine Sache": "laut, vaut 1'b.oiuins,laut vMt 1a eliosö! Gebt einem Stümper das beste In-strument, er wird ihm keinen Ton entlocken; gebt einemKünstler nur eiue gespaunte Saite, er wird sie beleben.Stellt einen Schwachkopf an die Spitze des glücklichstenUnternehmens, er wird es zn Grunde richten; leiht eineinMann von Genie die notdürftigste Anstalt, er wird sie znmGedeihen bringen. So viel der Mann wert ist, so viel dieSache. Seid Ihr selbst was wert, so wird Euer Parlamentwas wert sein, viel sogar, unermeßlich viel. Seid Ihr aberfaule, au Euch selbst verzweifelnde Schläfer, so wird eoweniger sein als nichts, ein Quell von Unglück nnd Be-schämung.
Denn: kommen wird das Parlament auf jeden Fall!!
Thut aber nicht voraus jeder seiue Schuldigkeit, setzter uicht alle Kraft daran, daß es aus freien Männernzusammentrete, dann werden die Feinde des freien Bürgersihre Kreaturen hineinsetzen, nnd die Kreaturen werden EureRechte im Stiche lassen und mit Füßen treten helfen. Diefremden Völker aber werden denken: Solches sei Euer Willegewesen. Denn nimmer werden sie glauben: Ihr seiet ans-