alle, welche zu ihm zählen, seheil in seinem Programm dieErfüllung ihrer billigen Wünsche für das Vaterland. Aderdie Einen wie die Andern möchten es vorläufig für be-trächtlichen Gewinn erachten, wenn die Verwirklichung dessenerreicht werden könnte, was er als die nächste Stnfe einesEmporstrebcns zum gemeinsamen Besten vorgezeichnet hat.Bei so bewandten Umständen drängt sich die Frage auf:wie kommt es eben, das; so viele der Sache von HerzenZugethane ihr nicht auch der Form uach sich anschließe»?Wie kommt es ferner, daß die erklärten thätigen Anhängerdieselbe Sache bis jetzt durchaus nicht in solchen Schwungund Klang zu briugen vermocht haben, wie bei dem Zu-sammentreffen so eiumütiger und tiefberechtigtcr Wünscheeiner Nation zn erwarten wäre? Denn wenn ich mir auch,so lange ich in der Fremde lebe, kein cndgiltiges Urteilüber heimische Vvrgänge zugestehe, so glaube ich doch denherüberdringenden Botschaften tränen zu müsseu, welcheauf die Frage nach dem Leben nnd Treiben Ihres Vereins,je nach Gesinnung bald lächelnd, bald seufzend, immer aberachselzuckend Bescheid thun. Es ist ja auch gar nicht an-ders möglich. Eine Stiftung, welche zur Erreichung ihrerZwecke durchaus keine besonderen praktischen Wege undMittel sich vorgczeichnet hat, giebt damit stillschweigend zuverstehen, daß sie sich auf dem Boden einer theoretischenPropaganda bewegen will. Nnn srage ich aber: was istnoch auf dem Wege der uackteu Überzeugung für so offen-kundige Wahrheiten, wie die meisten der in Ihrem Glaubens-bekenntnis enthaltenen sind, zu erreichen? Stellen Siesich einen Verein vor, der sich die Aufgabe vorsetzte, deuSatz, daß zweimal zwei vier ist, in der Welt auszubreiten!
Ich glaube mithin, daß dem Deutschen Nationalvereinüberall da ein wesentlicher Dienst geleistet wird, wo ihmdie Möglichkeit einer zn vervollständigenden Erkenntnis