thätigkeit, gleichsam auf einem heiligen Berg, einen mit be-svuderlichcr Feierlichkeit und Abgeschiedenheit umgebenenTempel zn errichten.
Zunächst mußte die Unmöglichkeit solchen Auseinander-haltens sich geltend machen vermöge des innigen Zn-sammenhangs, in welchem die Zölle mit den übrigenSteuern verwebt sind. Einem Gesetzgeber zumuten, ersolle sich mit deu Zöllen befassen, unbekümmert um das,was mit den Steuern im Innern vorgeht, das wäre un-gefähr so, wie wenu Sie als Patient zum Arzt gingen undihm erlaubten, Ihren Leib zwar von außen zu beaugen-scheinigen, ihm aber verböten, sich irgendwie auf Fragenoder Anvrdnuugeu wegen Ihrer Nahruug, Verdauung undIhres soustigeu körperlichen Befindens einzulassen. Boneiner Volksvertretung verlangen, daß sie die Zollgesetz-gebung entwickle und die Stenergesetzgebuug uuaugetastetlasse, daß heißt eiueu Menschen auffordern, daß er mitseiuem linken Fuß hundert Schritte vorangehe, währendfein rechter Fuß am selben Fleck stehen bleibe. Und dieserSachverhalt ist denn auch folgerichtig zur Erscheinung ge-kommen. Nicht blos ist dem Parlament sosort an denZoll-Angelegenheiten die Kraft ausgegangen, sondern derwichtigste Beschluß, den es gesaßt hat, traf nicht einen Zoll,sondern eine innere Steuer, nämlich die auf den Tabak.Und wer sich die Mühe geben wollte, den Verhandlungenüber diesen interessanten Gegenstand zn folgen, der konntedaraus am besten lernen, wie tausendfach die Fäden desnationalen Haushalts von deu Eingangs- zu den Er-zeuguugs- und Verkehrsstenern hinübertanfen, von diesenaber wiederum zn dem Mittelpunkt des Staatslcbens über-haupt sich hinziehen.
Um aber noch einen Augenblick bei der fühlbarstenaller Schwierigkeiten zu verweilen, so ist doch vor allen