ristischer Zug gemeinsam ist, vom guten seligen Wolowskibis auf den Vorkämpfer, mit dessen so ueuen als glänzendenWaffen wir hier Bekanntschaft gemacht haben: das ist dieVerschlossenheit des Blicks für das Wirken der elementarenKräfte, für das Ungemachte, Unfreiwillige in der Entwick-lung dieser Dinge. Wer sie hört, könnte meinen: bloß dieErfindung einseitig reflektierender Köpfe habe einen Teilder Welt dahin gebracht, in die große Neuerung einzutreten.Für den Anstoß, für den Drang und Zwang der gegebenenund mehr uud mehr sich ergebenden Verhältnisse sind sieso zu sagen blind. Aus demselben Grunde meinen sie auch,man könne, was geschehen ist, wieder zurückdekretieren unddem Weg der Verkehrsgesittung durch irgend ein öku-menisches Konzil der Nationen seine Bahnen vorschreiben.
Das Vorbild gelehrter Historiker, welche die verschie-denen Rassen vor ihr Tvtengericht laden — die Germanenznm Leben rufend, die Romanen zum Untergang ver-dammend — hat nichts Verführerisches. Doch muß esimmerhin gestattet sein, gewisse vorherrschende Züge imCharakter ganzer Nationalitätsgruppen zu erkennen. DieAnschauung, welche im Aufban der menschlichen Gesellschaftmit Vorliebe das Überlegte, Gcwollte, Gemachte wahrnimmtund daher auch durchsetzen zu sollen vermeint, ist dem fran-zösierten Geiste eigentümlich und übt deswegen den größtenReiz auf diejenigen anderen Nationen ans, welche denSpuren des französischen Geistes gerne folgen. Es ver-dient nicht unbemerkt zu bleiben, daß die Idee einer aufkünstlichem Übereinkommen basierten Weltmünze von Paris aus gerade durch einen französierten Polen und einenfranzösierten Italiener am eifrigsten umhergetragen worden.Daß dieselbe Idee nunmehr auch in Wieu einen neuenBorkämpfer gefunden, daß auch Stimmeu iu deu Nieder-landen sich dafür erheben, wollen Nur weniger auf dieselbe