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Ueber geographische Stellung und horizontaleAusbreitung der Erdtheile.
(Vorgetragen am 14. Decbr. 5826.)
seitdem man sich gewöhnte, die Erde nicht mehr nur an sich alseinen mathematischen, sondern (nach J.Newtons Vorgange) auchals einen von Naturthätigkeiten bewcgteu und erfüllten physikali-schen Körper zu betrachten, dessen Entwicklung und Bildungs-theorie als Leiter der fernern mathematischen Erforschung der Erd-gestalt dienen mußte, wodurch dieser Forschung selbst eine neueRichtung gegeben ward, geschah zugleich der größte Fortschritt zurErkenntniß der Erde in allen ihren Theilen. Die verschieden-artigsten Erscheinungen auf diesem Planeten erhielten ihre Erklä-rung durch die großartigen, aber einfachen Attractionsgesctze; jenezeigten sich als Resultate an sich sehr mannichfaltiger, aber har-monisch vereinter Wirkungen der verschiedensten, sowol nahenals fcrnabstehenden, nur scheinbar unzusammenhängenden und zer-streuten, dennoch aber unablässig und gleichmäßig auf den Erd-ball, wie gegenseitig auf einander einwirkenden Glieder des ge-sammten Sonnensystems.
Die Erde, nur ein Glied dieses Sonnensystems, besteht fürsich wieder als eignes System von Erscheinungen, nnter welchenauch die vielfache Sonderung ihres Umfangs und die scheinbareZerstreuung oder Sammlung ihrer verschiedenarngen Theile durchbenachbarte oder entferntere Nänme die Natur ihrer Oberflächemannichfaltig bedingt hat. Jeder ihrer noch so gesonderten Theileliegt gleichfalls nicht wirkungslos und zufällig fern von oder neben