in der geographischen Wissenschaft.
einige nähere Bemerkungen zur Erläuterung desjenigen hinzuzu-fügen, was uns, statt jener historischen Anekdoten, als das so ebennur ganz im allgemeinen bezeichnete historische Element inder geographischen Wissenschaft erscheint, um dieser dadurch nichtsowol ihre höhere Bedeutung zu geben, als vielmehr ihre wahreBedeutung nicht, wie es nur zu herkömmlich ist, zu entziehen.
Wir haben hier, wo eine erschöpfende Untersuchung diesesGegenstandes nicht ausführbar wäre, nur Einzelnes aus der gan-zen Masse, symbolisch für Anderes, herauszuheben, um an Diesesunsere Bemerkungen auch im Kurzen auf eine verständlichere Weiseanzureihen.
Die Räume, die Zeiten, die Gestalten und Formen, die Raum-erfüllungen in ihren Constructionen und Organisationen auf demPlaneten an sich — immer die einen und dieselben in ihrenWerthen — bleiben in ihren Relationen zum Erdball, als Wohnhausdes Menschengeschlechtes gedacht, nicht dieselben, sondern sie ändernihre relativen Werthe wirklich mit dem Fortgange der Jahrtau-sende und Jahrhunderte ab. Die Art der Raumerfüllung wirddaher für die Betrachtung von Jahrhundert zu Jahrhundert, vonJahrzehend zu Jahrzehend eine andere. Denn wenn der Mensch,mit A. v. Humboldts Ausdruck zu reden, neue Organe sich schafft,um mit den genauesten Instrumenten, welche die beschränkte Sphäreseiner Sinneöwerkzeuge erweitern, tiefer in die Erdrinde wie zudem Meeresboden hinab zu reichen, und dort die Temperatur derTiefen, die unbekannten Erdarteu und Gewässer, die Salzlager,die dichteren Erd- und Wasserschichten und Alles, was ihnen zu-gehört, durch Batho- und Thermometer, durch Pendelschwingun-gen, durch Bohrversuche, Artesische Brunnen und dergl. zu sichherauf zu heben, was geschieht da Anderes, als daß die erfülltenRäume der Planetenrinde sich in der That in ein dem bisheri-gen verschiedenes Verhältniß dieses Wohnplatzes zum Menschenstellen. Und eben so, wie sich nach oben durch die Organe derBarometer, der Hygrometer und anderer Meßinstrumente, wieeinst der Fernröhre, der Astrolabien und anderer Erfindungen desmenschlichen Geistes, der Gesichts- und überhaupt der Gefühlskreiö