wird freilich erst erzielt werden können, wenn wir unsere positiveGeldtheorie entwickelt haben, welche mit ihrer ganz anderen Auf-fafsung des Geldes am deutlichsten zeigt, wie gewaltig die bis-herige Theorie des Geldes in der Irre ging.
Es handelt sich um das viel beachtete Buch des angesehenenamerikanischen Nationalökonomen Irving Fisher , „Die Kauf-kraft des Geldes", 1911, deutsche Ausgabe 1916 erschienenWir zeigen an der Besprechung dieses Buches, was heute in derGeldlehre noch möglich ist. Denn wenn auch manche an demBuche Fishers manches auszusetzen hatten, so ist doch eine durch-greifende Kritik der ganzen Grundanschauungen des Buches niegegeben worden, weil sie eben mit der bisherigen allgemeinenWirtschaftstheorie nicht möglich war, und sein Verfasser betontin der Vorrede, daß sich die erste amerikanische Auflage (1911)„in Amerika und in Europa gleich großer Zustimmung erfreut"habe, und beruft sich auf äußerst günstige Besprechungen.
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