wendet vielleicht jemand ein, an die Stelle Ihrer Nach-frage nach Tuch trete ja die des Lauern,' und aller-dings erhält er für die Ihnen gelieferten 15V KilogrammBrotgetreide nunmehr 300 statt 200. Mlein da er 100davon an den zweiten Knecht geben muß, den er nun-mehr statt des Tuchmachers zu lohnen hat, kann einegrößere Nachfrage von seiner Leite Ihre Nachfrage nachTuch nicht ersetzen. Der Knecht und das Kapital, welchebisher zur Herstellung von 30 Ellen Tuch verwendetworden waren, sind also dem Tuchmacher nicht mehrverfügbar? die Nachfrage nach Tuch ist um die Hälftegesunken,' der Tuchmacher kann nur mehr 30 Ellen statt60 anfertigen. Wird er nun nicht erklären, daß die 100,welche infolge des Verbots von Dreschmaschinen demBauern zugewendet werden mußten, so viel wie die Ent-ziehung von l00 für ihn bedeuten? Dem Gewinn derLandwirtschaft steht also ein genau gleich großer Verlustder Tuchmacher gegenüber.
Was also ist erreicht worden?
Wenn Sie, wie bisher, 200 dem Bauern für Brot-getreide und 200 dem Tuchmacher gegeben hätten,hätten Sie für Ihr Geld 150 Kilogramm Brotgetreideund 60 Ellen Tuch erhalten- wenn Sie nun 300 demBauern für Brotgetreide geben müssen, erhalten Sie nurmehr 30 Ellen Tuch. Außerdem aber verliert der Tuch-macher 100, die Sie nunmehr dem Bauern zu gebengenötigt sind. Die Landwirtschaft hat also l00 ge-wonnen,' aber der Tuchmacher hat l0v und Sie habenl00 verloren. Dem Gewinn von l00 durch Einen stehtder Verlust von 200 durch zwei Kndere gegenüber. Wiewenig aber die nationale Produktion als Ganzes durchden der landwirtschaftlichen Beschäftigung gewährten
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