hergestellt wird, als es dort hergestellt werden könnte,wo man es kauft. Ein Beispiel wird das veranschaulichen.Angenommen, die Produktion von 1000 Ballen Tucheinem Land bezogen wird, wo es mit größeren Kostenkoste die Jahresarbeit von IM Engländern, und dievon 100 Tonnen Wein würde die Jahresarbeit von120 Engländern kosten. Es würde also für England vorteilhaft sein, für 1000 Ballen Tuch 100 TonnenWein zu erhalten, denn es würde dabei 20 Jahres-arbeiten ersparen. Angenommen ferner, in Portugal koste die Produktion von 100 Tonnen Wein die Jahres-arbeit von nur 80 Portugiesen, die Herstellung von1000 Ballen Tuch die von 90 Portugiesen. In diesemFall würden die Portugiesen also sowohl den Wein alsauch das Tuch billiger als die Engländer herzustellenvermögen, den Wein um 40 Jahresarbeiten, das Tuchum 10 Jahresarbeiten billiger. Trotzdem führen diePortugiesen gemäß dem Prinzip der Wirtschaftlichkeitnicht nur Wein nach England aus, sondern führen auchTuch von dort ein, obwohl sie das Tuch um 10 Jahres-arbeiten billiger als die Engländer herzustellen vermögen.Denn wenn Portugal statt des Tuches Wein herstellt,erhält es bereits für 100 Tonnen Wein, d. h. für nur80 Jahresarbeiten, die 1000 Ballen Tuch, die ihm sonst90 Jahresarbeiten kosten würden. Nehmen wir Weinund Tuch als Repräsentanten aller Arten von Produktenund Portugal als den Repräsentanten aller Länder desAuslandes, so wäre in dem gesetzten Falle England hin-sichtlich der Produktion aller Waren schlechter als dasAusland gestellt. Trotzdem wäre es mit seiner Produktionnicht vom Weltmarkt verdrängt und vor die Gefahreiner Entvölkerung und der Ansiedelung seiner Bewohner
2<