Flaschen der hohe preis von 115 Schilling erzielt wurde,deckt dieser preis nicht die Kosten. Es ist also für Deutsch-land keine Gefahr, daß, wie man gescherzt hat, derKonsum seines hochheimer durch den von Tochheimer inEngland ersetzt werde, vielmehr ziehen bei so hohempreise es die Engländer vor, sich den Wein, den sietrinken, durch hinaussenden von Baumwoll- und Wollen-waren, von Eisen, Maschinen, Kohle und anderen Pro-dukten, deren Herstellung ihnen Gewinn bringt, ausPortugal, Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland zu verschaffen. Mein sie beziehen aus dem Auslandnicht bloß Wein, den sie zu Hause nur teurer herstellenkönnten. So sind die Baumwollindustrie Lancashiresund die Wollindustrie l)orkshires, sowie die hart-warenindustris Birminghams berühmt. England ver-möchte wohl seinen ganzen Bedarf an baumwollenen undwollenen Garnen und Geweben und an hartwaren, sowiealles, was es an andere Länder davon verschleißt, selbstherzustellen. Kber trotzdem beziehen die Engländer starkeBaumwoll- und Wollgarne und gröbere Gewebe undSolinger Waren aus Deutschland , dem sie andere Mali-täten von Baumwollgarnen, Roheisen, Maschinen über-wiegend aus Gußeisen, Steinkohlen, hartes Kammgarn,andere Wollgarne dafür schicken. Wie kommt dies?halten wir uns bei der Beantwortung an die Vaumwoll-garne. vermöge seines feuchten Klimas hat Lancashire besondere Produktionsvorteile bei der Herstellung derfeineren Nummern der Baumwollgarne. Bei ihrer Her-stellung macht es den größten Gewinn. Obwohl essämtliche gröberen Nummern Baumwollgarn, die es selbstbraucht oder an andere Völker verkauft, selbst herstellenkönnte, zieht es doch vor, einen großen Teil derselben
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