Druckschrift 
Das Freihandelsargument / von Lujo Brentano
Seite
25
Einzelbild herunterladen
 

bedingungen für sie unzureichend wurden, und warumdie Ansiedelung in neuen Ländern in dem Maße statt-gefunden hat, als sie günstigere Existenzbedingungenboten. Und der Erfolg liefert, weit entfernt von einerWiderlegung, vielmehr eine Bestätigung der Richtigkeitdes Freihandelsprinzips. Es war dies nämlich nichtnur im Interesse der fortschreitenden Kultur des Erd-balls^), sondern auch der betreffenden Nationen. Solange sie noch keinen anderen Produktionszweig als dieLandwirtschaft kannten und Handel und Industrie nochgänzlich unentwickelt waren, hatten sie, als ihre Be-völkerung zunahm, gar keine andere Wahl, als auszu-wandern^) oder zu verhungern, von dem Augenblickaber, da sich in den Ländern, die sie heute innehaben,Handel und Industrie zu entwickeln begannen, wurdedas vorkommen jenesextremen Falls", daß ein Landhinsichtlich sämtlicher Produktionsbedingungen hinter demAusland zurücksteht, einfach unmöglich. In dem Maßenämlich, in dem Handel und Industrie sich entwickeln,nimmt die Bevölkerung, die sich auf einem gegebenenGebiete ernähren kann, zu, und damit differenzierensich die Produktionsbedingungen für die einzelnen Pro-duktionszweigs. Der Boden wird teuer, die Arbeits-leistung relativ billig, der Kapitalzins sinkt. Damitwird beispielsweise der Getreidebau, der, so lange derBoden billig gewesen, rentabel war, unrentabel, wäh-rend seitens der gestiegenen und wohlhabend gewordenenBevölkerung eine Nachfrage entsteht, welche die Her-stellung qualifizierter landwirtschaftlicher Produkte, so-

Ug>. Scncils 1, 28:5>Me> äie kräe unck machl sie euch »nIeN<m">'1 vgl. llcncii» >Z, b:llnck äs» L- mochle ei nichl eNisgcn, «lass »iebri emsnäcr «ow»-N! ckrun i>m stabe <I>-ilIen) «a, gw», unä kmmlen »icl» beilmanäer «»>»>«»."