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Bei der besonderen Wichtigkeit der Zeugnisse ausden kryptographischen Autoren lassen wir hier einigederselben folgen ir ').
Der berühmte Abt Trittenheim , dessen Gelehr-samkeit und Bücherliebhaberei Gegenstand der Bewun-derung seiner Zeitgenossen war, legt in seiner für dielateinische und deutsche Sprache berechneten Polygra-phie fortwährend folgendes Alphabet von 24 Buchsta-ben:
ABCDEFGIIIKLMNOPQRSTVXYZtt»
zu Grunde, welches er nach Maassgabe des Bedürf-nisses zuweilen mit noch anderen Schrift zeichen ver-mehrt. Als solche Schriftzeichen zur Herstellung von28 Numcralbuchstabcn befinden sich in der Explanatiohöh VI. potygrapMde folgende: & (die Abbreviaturfür et~), o (die Abbreviatur für con oder com~), t (dasr curvum~) , f (das s longumj; eines doppelten Zeichens
_ 0 ,
15) Wir geben diese Zeugnisse, wie schon im I. Abschnittegeschehen, buchstabengetreu (jedoch meist ohne Abbrevia-turen), um so, wenn auch nur in geringem Maasse undbeiläufig, die Verschiedenheit der Schreibung in verschie-denen Zeiträumen zu veranschaulichen. Von TrithemiipolyffrapMa lag die Strassburger Ausgabe von 1600, vonAgrippa die eine der (Kölnischen) Ausgaben von 1533,und von Porta die Mönipelgartcr von 1593 (im Verlagvon Zetzner in Strassburg ) vor.