seinen Reisen, insbesondere mit den Exkursionsdampfern innorwegischen Gewässern, wo er die Schiffe besuchte und überihren Zustand und ihre nautische Führung häufig lobendeKritiken abgab; endlich die größer und größer werdende soge-nannte „Kieler Woche ". Ursprünglich nur ein segelsport-liches Unternehmen, namentlich der Hamburger Leglerlreise,wurde die Kieler Woche im Laufe der Zeit mehr und mehrein großes „gesellschaftliches" Ereignis, zu dem die Hamburg-Amerika Linie seit dem Jahre 1902 einen ihrer großenDampfer entsandte als Hotelschiff für einen großen Kreis ge-ladener Gäste. Vorauf ging seit dem Jahre 1897 ein Besuchdes Kaisers, und häufig auch der Kaiserin, in Hamburg zurTeilnahme an dem Lommerrennen und an der Segelregattaauf der Unterelbe. 2 n jenem Jahre hatte der Kaiser bereitsdie Absicht, einem Festessen des Norddeutschen Regatta-Vereins an Bord des Packetfahrt-Dampfers „Columbia" bei-zuwohnen, er blieb aber im letzten Augenblick der Feier fern.Äm folgenden Jahre, 1898, entsandte dann die Gesellschaftzu der Regatta ihren Dampfer „Pretoria ", und auf diesen;fand in Anwesenheit des Kaisers das später so bekannt ge-wordene, vom Kaiser regelmäßig besuchte „Regattadiner"statt. Bereits dieser Kaiserbesuch brachte für Ballin wenig-stens die Absicht einer besonderen Auszeichnung in Formeiner Einladung nach der „Hohenzollern ". Die Einladungerreichte Ballin aber zu spät, erst auf der Rückfahrt nach Ham-burg , so daß er ihr nicht Folge leisten konnte. Bei dem Be-such im folgenden Jahre setzte der Kaiser Ballin an seine Seite,und unterhielt sich lange mit ihm, besonders über die ihm sehr
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