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rung eines Teils der deutschen Volkswirtschaft kein Rekurs möglich
ist.....
.Verwahren muß ich mich mit allem Nachdruck gegen die
Unterstellung, die sicherlich nicht ausbleiben wird, daß ich mir erlaube,Maßnahmen zu krilisieren, welche der Admiralstab im Interesse derdeutschen Kriegführung für notwendig gehalten hat. Mit jeder solchenMaßnahme sind die deutschen Lchiffsreeder — und sollte sie noch soeinschneidend und abträglich für sie wirken — durchaus einverstanden.Wogegen ich im Interesse der deutschen Handelsschiffahrt — wennauch ohne besonderes Mandat — Einspruch zu erhei en mir erlaube,das sind diejenigen Handlungen, die ohne eine Beeinträchtigung desErfolges unserer Leekriegführung hätten vollzogen werden können,wenn das Verständnis für die Notwendigkeit der deutschen Handels-schiffahrt obgewaltet hätte, welches dieser Zweig der deutschen Volks-wirtschaft zu beanspruchen berechtigt ist.
Dazu hätte in erster Linie gehört, daß man uns ins Vertrauen ge-zogen hätte, sobald man den Entschluß gefaßt hatte, die Maschinen derdeutschen Handelsschiffe zu zerstören und uns geholfen hätte, diese sounbrauchbar gemachten Fahrzeuge im Interesse des deutschen National-vermögens ncch zu verwerten. Man hat nichts dergleichen getan, unddoch hätte man durch solche beinahe selbstverständliche Handlung so
manche Kriegserklärung gegen Deutschland vermeiden können.".
Für einen Mann wie Bassin, der sein ganzes Leben langgewohnt gewesen war, eine gewaltige Arbeitslast mit größtemErfolg zu bewältigen, war die erzwungene Antätigkeiteine C^ual. Je länger sie dauerte, desto mehr, zumal die Arbeit,die mit der Vorbereitung des Wiederaufbaus verbunden war,die Tätigkeit in der Kriegsorganisation der Reederei unddgl., nur ein schlechter Ersatz für die durch mehr als zo Jahregewohnte produktive Arbeit war. Zweifellos hätte die Re-gierung die organisatorischen Talente Bassins besser ausnutzen