76 Erster Teil. Die Finanzen Rußlands und Japans vor dein Kriegsausbruch,
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Jmportbaunnvolle ist in derselben Zeit von 16,64 Yen pro 100 Kiu")auf 25,74 und 26,75 Z)^», der Preis des importierten Baumwoll-garns von 30,83 Jen per IM Kin ans 54,48 nnd 55,70 Jen gestiegen,ivährend auf dem Weltmarkt die Preise von Baumwolle nnd Baum-wollgarn nicht unerheblich zurückgegangen sind. Auch die Arbeits-löhne in Landwirtschast nnd Gewerbe sind iu dem bezeichneten Zeit-raum im große» Durchschnitt mindestens auf das Doppelte gestiegen.Ein großer Teil der Zunahme in dem japanischen Außenhandel, wiesie sich in den Wertangaben in Jen ausdrückt, kommt also auf Rech-nung der Entwertung des japanischen Geldes, die sich allmählich ineiner Steigerung der Preise und Löhne durchgesetzt hat. Immerhinist das, was auch nach diesem Abschlag au Zuwachs verbleibt, noch er-staunlich genug.
Von noch größerem Juteresse als die Zunahme des Gesnmt-handels ist jedoch die von der Zeit des chinesisch-japanischen Kriegesan eingetretene Verschiebung in der Handelsbilanz. Die Zeit desruhigen wirtschaftlichen und finanziellen Fortschritts in den Jahren1881 bis 1893 hatte regelmäßige Ausfuhrüberschüsse gebracht, die imJahre 1892 den Wert von 20 Millionen Yen nahezu erreichten. VomJahre 1896 au dagegen überwiegt ständig die Einfuhr, zeitweise nmSummen, die für japanische Verhältnisse sehr beträchtlich sind.Tarin kommt zum Ausdruck, daß Japan aus eigener Kraft den wirt-schaftlichen und finanziellen Anforderungen jener Jahre nicht ge-wachsen war. Ebenso wie der Staat sich zum Zweck der Aufbriuguugder Mittel für seine gewaltigen Rüstungen an den Londoner Geld-markt wenden mnßte, ebenso war die japanische Volkswirtschaft außer-stande, die für die Reorganisation von Wehrkraft nnd Volkswirtschafterforderlichen Gegenstände selbst im ganzen Umfang herzustellenoder den Teil, der ans dein Auslande bezogen werden mnßte, mitAusfuhrwaren zu bezahlen. Soweit das Erträgnis der im Auslandanfgeuommenen Anleihen znr Bezahlung der Mehreinfuhr, die sichvon 1896 bis 1903 auf insgesamt 355 Millionen Yen belief, nichtausreichte, mußte entweder Edelmetall abfließen oder der Kreditdes Auslandes auch vou den privaten Uuternehmnngeu iu Anspruchgenommen werden. So erklären sich aus der gewaltigen Anspannung
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