Druckschrift 
Das Geld im russisch-japanischen Kriege : Ein finanzpolit. Beitrag z. Zeitgeschichte von Karl Helfferich / [Helfferich, Karl]
Entstehung
Seite
165
Einzelbild herunterladen
 

II- Japan , 165r---i? c^-i? r-^s r-s;? c-^si?-i? c^is i^zis cd-i? c-^, < r^-i? c--.-^ r-s^» c^-> ? ?

sich Japan wenigstens i» der ersten Hälfte des Krieges bei derAufbringung von Geld im Wege ausländischer Anleihen zu unter-werfen hatte, und schließlich die begrenzte Leistnngsfähigkeit deoinneren Geldmarktes mußten die Versuchung eines Zurückgreifen^ ansden Goldbestand und das Notenrecht der Bank von Japan vonAnfang an besonders stark erscheinen lassen. Andrerseits mußte derkeineswegs glänzende Stand der Bank von Japan und das starkeÜberwiegen der Papierzirknlation im freien Vertebr gegenüber deinGolde der japanischen Finanzverwaltnng in ihren Beziehungen znrBank eine besondere Vorsicht auferlegen.

Eine Prüfung der Veründeruugeu, welche der Stand der Bankvou Japan während des Krieges durchgemacht hat, wird durch dienachstehende Tabelle erleichtert:

Datum

i l l i o n e n ?> e n

W

^

S!"

^>S,Z

>-s.?-sO^'

LZ-

Kreditgewährung

x-'s-L ^

!^ « ^: ^

«

^ SK ^

K

S

'S ZI Z

9. Januar

11. Juni

2. Juli

10. September31. Dezember7. Januar18. Februar15. April

3. Juni10. Juni

12. August23. September

1904

1905

115,764,181,5116,581.876,2127,587,1125,0118,5109,3105,0!

12.7128,4 209,06,3 70,4201,37,5 89,0231.711.6 128.1 220.5103.3>286.697.7 262,7

21,521,5

13,0 140,5 243,1I4,9!102,0^225.216,0 141,0^244,213,0 131,5^236,8

17.8 127,1 263.8

16.9 121,9^252,5

80.6131,4142,7

98,4^183,3165,0102,6123,2103,2105,3136,7130.6

15.534,326.929,141.555,941,443,790,7 i223,5!246,3'257,1

46,0

96,0^

^l.I!

54,5^!!<!.'>117.5

67,0^45.545.543,576,5^

19.3 33.9 53,716.1! 51,9 68.026.7 l 40.3 67,028.5! 43,8^ 72,348.0 45,1! 93,131,6 59,1 90,718.4^ 42.9^ 61.333,0 66.3 99.342,2j 89,6131.343.1,235 4 278,568,2 255.7 323.936,9^277,6 314.5

Aus dieser Ilbersicht geht hervor, daß insbesondere in den erstenvier bis fünf Kriegsmonaten die Bank in nicht unerheblichem Um-fange zur Deckung der Geldbedürfnisse des Staates herangezogenworden ist. Diese Tatsache prägt sich allerdings nicht in den Ver-