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Das Geld im russisch-japanischen Kriege : Ein finanzpolit. Beitrag z. Zeitgeschichte von Karl Helfferich / [Helfferich, Karl]
Entstehung
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167
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II- Iaxan, 167

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liche Stand des Darlehens im Jahre 1903 war 36,9 Millionen Yen:der erste Bankausweis des Jahres 1904 gab das Darlehen mit46 Millionen Jen an; die folgenden Wochen und Monate brachteneine nahezu ununterbrochene Steigerung bis auf 96 Millionen Muam 4. Juni, und dann nach einem vorübergehenden Rückgang eineweitere Steigerung bis auf 164,9 Millionen Jen zn Anfang Juli,Der Erlös der im Juni in London nnd New-Iort aufgenommenenAnleihe reduzierte dann die Schuld des Staates bei der Bank bisauf 34,5 Millionen Jeu am 19, Dezember 1904. In den folgendenWochen zeigt sich jedoch die allmähliche Auszehrung der dem Staatzur Verfügung stehenden Mittel in einer neuen erheblichen Steige-rung des Darlehens der Bank an den Staat, das am 7. Januar 1905mit 117,5 Millionen Jeu seinen höchsten Stand während des Feld-zuges erreichte. Die Schuld des Staatsschatzes bei der Bank wardamals um etwa 80 Millionen Jen größer als im Durchschnitt desJahres 1903, um einen Betrag, der etwa zwei Drittel des durch-schnittlichen Goldbestandes der Bank von Japan im Jahre 1903 aus-machte. Das Jahr 1905 brachte als Folge der Ausländsanleihe vomNovember 1904 und der weiteren im März uud Juli 1905 aufgenom-menen Ausländsanleihen eine erhebliche Reduktion des Bankdarlehensan den Staat. Am 12. Angnst stellte sich dieses nur noch auf43,5 Millionen Jen, also auf einen Betrag, der den Durchschnitt de?Jahres 1903 nicht wesentlich überstieg. Bis zum 23. September 1905,dem letzten beim Abschluß dieser Schrift vorliegenden Bankausweis,hat sich allerdings das Darlehen an den Staat wieder auf 76,5 Millio-nen Jen erhöht.

Da die Veränderungen in der Kreditgewährung der Bank anPrivate (Anlage in Jnlandswechseln nnd Lombarddarlehen) nichtallzu schwer ins Gewicht sielen, mußten sich die Beziehungen zwi-schen der staatlichen Finanzvcrwaltnng und der Bank mit Deutlich-keit in der Notenemission und dem Goldbestände der Bank, einschließ-lich des Bestandes an Auslandswechseln, zeigen.

Die Bewegung des Notenumlaufs in der ersten Periode derstarken Inanspruchnahme der Bank durch den Staat ist mit folgen-den Ziffern gezeichnet: Am 9. Januar 1904 wareu Noten im Betragevon 209,0 Millionen Aen ausgegeben, die Emission stieg langsam bisans 228,6 Millionen am 13. Febrnar, ging dann bis Mitte Mai auf