II- Iapan.
i^-->? c^-V» 6---> r-^s r-^-i? c^---» l^-i? r^i? i^-i? l^-v? r-s? c^.-i? r^vs c^-<< r^-i? c^-i?
betrug. In demselben Zeitpunkt belief sich dcis Tarleben an denStaat auf l10,5 Millionen ?)en bei einem Staatsguthabe» van nnr44,5 Millionen Yen.
Der kritische Zustand, in dem sich das japanische Geldwesen imJahre 1904 befand, wird durch die Ergebnisse des Außenhandels undinsbesondere durch die Goldbilanz des genannten Jahres mit beson-derer Deutlichkeit illustriert. Die aus der zeitweise so beträchtlichenVerminderung des Goldbestandes der Bank von Japan siir die Bankund das japanische Geldwesen entstehende Gefahr war um so größer,als die Negierung das von ihr ans der Bank entnommene Geld inder Hauptsache für Zahlungen an das Ausland benötigte. Dabeihatte Japan allein ans dem Warenhandel im Jahre 1904 den fürseine Verhältnisse nicht nnerheblichen Passivsaldo von 52,1 MillionenJen zu begleichen. Was den Edelmetallhandel anlangt, so gibt dasJahrbuch des Fiuanzministers nur die Zahlen für Gold und Silberzusammen. Dauach stellte sich im
Jahre 1904 die Edelmetall-Einfuhr anf 33,9 Millionen Yen,
-Ausfuhr - 107,8
der Ausfuhrüberschuß mithin auf 73,9 Millionen Mm.
Dabei bestand jedoch, wie sich ans anderen Quellen ergibt, dieEinfuhr fast ausschließlich aus Silber und die Ausfuhr fast aus-schließlich aus Gold. Speziell siir die Goldbilanz stellt sich das Bildfolgendermaßen:
Goldeinfnhr .... 5,4 Millionen Yen
Goldausfuhr .... 106,0
Ausfuhrüberschuß . . l0tt,t> Millionen ?len.
Allein in den drei ersten Monaten des Jahres 1904 sind43,8 Millionen Z)eu Gold von Japan nach den Vereinigten Staaten verschifft worden, davon etwa 19 Millionen in dem einen MonatMärz.'') In Anbetracht des rapiden Schwindens des Goldschatzes derBank wurde schon im Februar ein Anfrns erlassen, der die Besitzervon Goldgeld uud Goldwcireu aufforderte, diese nach der Bank zubringen. Die Kaiserliche Familie selbst soll mit gutem Beispiel vor-cmgegangen sein."") Wie jedoch die Ziffern der Bankausweise dnr-
*) „Volkswirtschaftlich- Chronik," 1904, M-uheft, S. 383.Siehe Iio,pIi.-KsorAss I^6vv in dem zitierten Aufsatz.